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Mentzos, S. (1996). King, Vera: Die Urszene der Psychoanalyse. Adoleszenz und Geschlechterspannung im Fall Dora. Stuttgart (Verl. Int. Psychoanalyse) 1995. 404 Seiten, 68 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 50(6):574-576.

(1996). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 50(6):574-576

Buchbesprechungen

King, Vera: Die Urszene der Psychoanalyse. Adoleszenz und Geschlechterspannung im Fall Dora. Stuttgart (Verl. Int. Psychoanalyse) 1995. 404 Seiten, 68 DM.

Review by:
Stavros Mentzos

Die erste ausführliche Krankengeschichte Freuds, der berühmte Fall Dora, ist zwar nach der Veröffentlichung 1905 bis heute für die Ausbildung der angehenden Psychoanalytiker am intensivsten benutzt, jedoch fast 50 Jahre lang kaum mehr kritisch im Sinne einer sekundären Interpretation kommentiert worden. Erst Lacan (1951) hat Reflexionen über die Über-tragungs- und Gegenübertragungsentwicklung dieser Behandlung angestellt. Unabhängig davon häuften sich anschließend alternative Interpretationen, später auch regelrecht kritische Betrachtungen, welche u. a. die fehlende Gegenübertragungsanalyse, das Außerachtlassen der Besonderheiten der Pubertätsproblematik, den patriarchalischen »phallischen Monismus«, die unzureichende Berücksichtigung der Geschlechterdifferenz und anderes betrafen. Der Leser findet in dem einführenden Kapitel des Buches von Vera King zunächst eine dichte, aber auch sinnvolle zusammengestellte Darstellung dieses explosionsartig wachsenden Schrifttums zum Fall Dora. Dieser Rezeptionsgeschichte des »Bruchstücks einer Hysterie-Analyse« (wie Freud selbst seine Arbeit im Untertitel genannt hatte) folgt die Interpretation der Autorin. Um dieses modifizierte Verständnis des Falles, aber insbesondere auch um die schon im Buchtitel angedeutete psychosoziale und psychohistorische Generalisierung (die »Urszene der Psychoanalyse«) durch King besser zu verstehen, muß man sich folgendes vergegenwärtogem:

Die vielfach von ihr angewendeten Begriffe und Konzepte der Urszene und der Urszenenphantasien knüpfen an bestimmte Aspekte der geläufigen Verwendungsweise an, sie implizieren aber darüber hinaus bedeu-tungsverändernde Erweiterungen (S.

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