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Löchel, E. (1996). »Jenseits des Lustprinzips«: Lesen und Wiederlesen. Psyche – Z Psychoanal., 50(8):681-714.

(1996). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 50(8):681-714

»Jenseits des Lustprinzips«: Lesen und Wiederlesen

Elfriede Löchel

Die von Freud in Jenseits des Lustprinzips entwickelte Konzeption des Todestriebs, bis heute eher ignoriert als kontrovers diskutiert, wird von der Autorin auf spezifische Weise behandelt: Indem sie Freuds Suche nach dem »Jenseits« (dem er schließlich den Namen Todestrieb gibt) nachzeichnet und die dabei entstehenden Widersprüche und Ungereimtheiten entfaltet, demonstriert sie, daß diese nicht im Konzept selbst, sondern im Wesen der Sache begründet sind, das »Jenseits« also im Text rhetorisch inszeniert wird. Am Beispiel der subtilen Bedeutungen des Fort-Da-Spiels sowie des Begriffspaars von Eros und Todestrieb zeigt Löchel, daß die Annahme eines Todestriebs eine innertheoretische Notwendigkeit ist, für die Freud jedoch die metasprachliche Ebene gefehlt hat. Wo es Sexual- und Lebenstriebe gibt - so die Autorin - muß es auch etwas jenseits geben. Die Repräsentanz benötigt den Todestrieb als das Repräsentanzlose wie die Schrift das leere Blatt. Der Todestrieb - keineswegs nur eine Denknotwendigkeit - ist der zu zahlende Preis dafür, daß es psychische Repräsentanz gibt.

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