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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Haubl, R. (1996). Geldpathologien und Überschuldung: am Beispiel Kaufsucht. Ein von der Psychoanalyse vernachlässigtes Thema. Psyche – Z Psychoanal., 50(9-10):916-953.
   

(1996). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 50(9-10):916-953

Geldpathologien und Überschuldung: am Beispiel Kaufsucht. Ein von der Psychoanalyse vernachlässigtes Thema

Rolf Haubl

Obwohl Geld kein Kinderwunsch ist (Freud), hängen wir doch an ihm wie am Tropf: »Denn dies Metall läßt sich in alles wandeln« (Goethe). Im entfalteten Kapitalismus definieren sich die Lebenschancen und das Prestige der Gesellschaftsmitglieder hauptsächlich über die Geldmenge, über die einer verfügt. Die Psychoanalyse hat dem Phänomen Geld und dem Umgang mit ihm bisher vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei ist offenkundig, daß die consumer society die Individuen geradezu zwingt, auf die Magie des Geldes irrational zu antworten, so daß es zu regelrechten Geldpathologien mit Überschuldungsfolgen kommt. Haubl referiert zunächst den Erkenntnisstand psychoanalytischer Geldtheorien, um sodann zu zeigen, welches heute die sozialen Hintergründe und die psychosozialen Ursachen für den irrationalen Umgang mit Geld — einem stets knappen Gut — sind. Im zweiten Teil präsentiert der Autor eine Fallgeschichte, an der deutlich wird, daß Geld- und Konsumpathologien mit Autonomiekonflikten zu tun haben und daß von solchen Konflikten häufig Frauen betroffen sind, die es in einer immer noch männerbündisch organisierten Gesellschaft besonders schwer haben, Autonomie zu erlangen.

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