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Lohmann, H. (1996). Muensterberger, Werner: Sammeln. Eine unbändige Leidenschaft. Psychologische Perspektiven. Aus dem Amerikanischen von H. Jochen Bußmann. Berlin (Berlin Verlag) 1995. 412 Seiten, 49.80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 50(9-10):972-975.

(1996). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 50(9-10):972-975

Muensterberger, Werner: Sammeln. Eine unbändige Leidenschaft. Psychologische Perspektiven. Aus dem Amerikanischen von H. Jochen Bußmann. Berlin (Berlin Verlag) 1995. 412 Seiten, 49.80 DM.

Review by:
Hans-Martin Lohmann

Zwischen Einträgen wie »Schlechte Herztage«, »Anna u Dorothy nach Paris«, »Tabakabstinenz« und »Minna noch immer krank« finden sich in Freuds Kürzester Chronik, die sein letztes Lebensjahrzehnt stenogramm-artig festhält, immer wiederkehrend diese: »Agypt. Halbbüste«, »Montirte Thonfiguren gekommen«, »Kwannon und Tangfigur gekauft«, »Grosses Pferd gekauft« und »Jadeschüssel und Kameel«. Michael Molnar hat Freuds lakonische schriftliche Fixierungen seiner Altersleiden und -freuden akri-bisch annotiert und durch reiches Bildmaterial veranschaulicht (Tage -buch 1929-1939. Kürzeste Chronik, Basel/Frankfurt a.M., Stroemfeld, 1996; vgl. auch Psyche, 49/1995, S. 672ff.).

Eine der ganz großen Vergnügen, wenn nicht Leidenschaften Freuds war die stetige Ergänzung seiner archäologischen Sammlung, für die er nicht unbeträchtliche finanzielle Mittel aufbrachte. Schon der noch relativ junge Nervenarzt, in mancherlei pekuniären Bedrängnissen (weshalb er bei seinem Kollegen Breuer Schulden machte), konnte dem Drang des Sammelns kostspieliger Antiken schwer wider-stehen: »Es war eine Quelle außeror-dentlicher Erquickung für mich«, teilte er Fließ Ende 1896 mit, »ich gedenke reich zu werden …« Als er später tatsächlich reich oder doch zumindest wohlhabend war, stand Freud nicht an, seiner Sammelleidenschaft exzessiv zu frönen.

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