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Torok, M. (1997). Phantasie. Versuch einer begrifflichen Klärung ihrer Struktur und Funktion. Psyche – Z Psychoanal., 51(1):33-45.

(1997). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 51(1):33-45

Phantasie. Versuch einer begrifflichen Klärung ihrer Struktur und Funktion

Maria Torok

Translated by:
Irmgard Hölscher

Die Autorin kritisiert die in der Psychoanalyse vorherrschende Auffassung der unbewußten Phantasie und zeigt anhand der Definition bei Susan Isaacs die nichtssagenden Verallgemeinerungen und Widersprüche dieses Konzepts auf. Ganz im Gegenteil zur verbreiteten Annahme, daß hinter einem Symptom eine unbewußte Phantasie auszumachen sei, richtet Torok ihr Augenmerk auf die strukturellen und dynamischen Aspekte von Phantasie und entwirft eine neue Kategorie, die sie »Ich habe eine Phantasie« nennt. Sie entwirft drei Unterscheidungskriterien, derzufolge die Phantasie sich sinnvoll von anderen Formen innerer Geschehnisse abgrenzen läßt: Es handelt sich um eine Vorstellung, die unverhofft in das Ich eindringt, sie ist als Imagination repräsentiert, und sie widerspricht den bewußten Interessen des Ich. Mithilfe dieser Kriterien und einigen Beispielen zeigt die Autorin, wie zwischen unbewußten Phantasien und anderen psychischen Erscheinungen, die auf den ersten Blick diesen Phantasien ähnlich sind, systematisch unterschieden werden kann. Hierzu arbeitet sie heraus, was keine unbewußte Phantasie ist (z.B. Gesten, unbewußte Inhalte bei Kleinkindern, Konversionssymptome, Halluzinationen, wahnhafte Überzeugungen, künstlerische Produktionen). Anschließend wendet Torok sich der Phantasie in der psychoanalytischen Situation zu. Sie zeigt, daß die Einfälle zu Träumen und plötzlich einschießende, ichfremde Phantasien, die sich in Gegenwart des Psychoanalytikers erstmals eine Repräsentation verschaffen, denselben Status haben, da beide, wenn analysiert, zum Verständnis von unbewußten Wünschen, Affekten oder anderen Konflikten führen.

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