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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Stein, H. (1997). Gardner, Howard: So genial wie Einstein. Schlüssel zum kreativen Denken. Aus dem Amerikanischen von Ute Spengler. Stuttgart (Klett-Cotta) 1996. 555 Seiten, 58 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 51(1):93-95.

(1997). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 51(1):93-95

Gardner, Howard: So genial wie Einstein. Schlüssel zum kreativen Denken. Aus dem Amerikanischen von Ute Spengler. Stuttgart (Klett-Cotta) 1996. 555 Seiten, 58 DM.

Review by:
Herbert Stein

Der Umschlag des Buches verheißt, sein Autor habe »Lösungen für das Rätsel der Kreativität« gefunden. Das spannt die Erwartungen hoch, erweckt auch Skepsis: Ist Kreativität etwas wie ein Rätsel oder eine mathematische Gleichung, für die es »Lösungen« gibt?

Im ersten Teil entfaltet der Autor die »Methoden der Kreativitätsforschung« im Schatten der Intelligenzforschung. In seinem früheren Buch Abschied vom IQ hatte er eine »Rahmentheorie der vielfachen Intelligenzen« entwickelt, die auch für die unterschiedenen Typen von Kreativität und für die »sieben Schöpfer der Moderne«, deren Biographien der mittlere Teil des Buches gewidmet ist, maßgeblich bleibt. Gardners Untersuchung stützt sich auf den theoretischen Ansatz von Howard Gruber, d. h. die Methode der »evolving systems« (S. 42), sowie auf historiometrisch arbeitende Forscher wie D. K. Simonton, und ist sehr komplex, auch im Hinblick auf Gardners eigene Forschungsperspektiven.

Es geht Gardner nicht um Kreativität, die mehr oder weniger jedem Menschen zukommen kann, was ein Nega tivposten für seine Kreativitätsforschung sein mag. Auch glaubt er, die »Annahme einer einzigen, undifferenziert ausgeprägten Kreativität« sei »ein Mythos« — womit offenbar in Unbestimmtheit und Mythos etwas höchst Verwerfliches gesehen wird.

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