Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see definitions for highlighted words…

PEP-Web Tip of the Day

Some important words in PEP Web articles are highlighted when you place your mouse pointer over them. Clicking on the words will display a definition from a psychoanalytic dictionary in a small window.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Mühlleitner, E. Reichmayr, J. (1997). Die Freudianer in Wien. Die Psychologische Mittwoch-Gesellschaft und die Wiener Psychoanalytische Vereinigung 1902-1938. Psyche – Z Psychoanal., 51(11):1051-1103.

(1997). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 51(11):1051-1103

Die Freudianer in Wien. Die Psychologische Mittwoch-Gesellschaft und die Wiener Psychoanalytische Vereinigung 1902-1938

Elke Mühlleitner und Johannes Reichmayr

In der Historiographie der Psychoanalyse überwiegt nach wie vor das Interesse an der Gründerfigur Freuds und dessen persönlicher Lebensleistung. Demgegenüber zeigen Mühlleitner und Reichmayr auf der Basis eines umfangreichen Datenmaterials, daß sich die Entstehung und Verbreitung der Psychoanalyse im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts nicht zuletzt einer Gruppe von Männern und Frauen verdankt, die sich seit 1902 zunächst in der sog. Psychologischen Mittwoch-Gesellschaft, später in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung zusammenfanden. Die Autoren untersuchen personelle Zusammensetzung und Struktur der Gruppe — Mitgliederzahlen und Fluktuationen, soziale und geographische Herkunft, Ausbildung und beruflichen Werdegang, das Verhältnis von jüdischen und nichtjüdischen Mitgliedern, von Ärzten und Nichtärzten, von Frauen und Männern — und gelangen zu dem Schluß, daß sich bei den Wiener Freudianern zwischen 1902 und 1938 insgesamt ein Trend von einer heterogen-harmonischen zu einer homogenen Gruppe feststellen läßt. Mühlleitners und Reichmayrs Studie, durch Tabellen, Zahlen und Statistiken gestützt, korrigiert und relativiert eine Reihe populärer Annahmen über die Freudianer in Wien.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.