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Henseler, H. (2000). Eilts, Hans-Jürgen: Narzißmus und Selbstpsychologie. Zur Entwicklung der psychoanalytischen Abwehrlehre. Tübingen (edition diskord) 1998. 143 Seiten, 28 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 54(6):588-589.
   

(2000). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 54(6):588-589

Eilts, Hans-Jürgen: Narzißmus und Selbstpsychologie. Zur Entwicklung der psychoanalytischen Abwehrlehre. Tübingen (edition diskord) 1998. 143 Seiten, 28 DM.

Review by:
Heinz Henseler

In seiner Arbeit über die psychoanalytische Abwehrlehre (1987) machte Hoffmann auf die veränderte theoretische und praktische Bedeutung der Abwehr aufmerksam, die mit der Entwicklung der Psychoanalyse von der Trieb- und Ichpsychologie hin zur Selbst- und Objektbeziehungspsychologie entstanden ist. Er kritisierte insbesondere »die mangelnde Integration des Abwehrkonzepts in die Selbstpsychologie« (S. 22), die sich z. B. darin manifestierte, daß Kohut gegen Ende seines Lebens auf den Konfliktbegriff zunehmend verzichtete zugunsten der frühen Freudschen Traumatheorie. In Wie heilt die Psychoanalyse z. B. heißt es bei ihm, daß die Fehler der Selbstobjekte »als letzter genetischer Faktor psychologischer Störung« (Frankfurt/M. 1987, S. 159) zu betrachten seien. Unbewältigte innere Konflikte als pathogenetische Faktoren scheinen damit obsolet geworden zu sein.

Gegen diese Verflachung der selbstpsychologischen Theorie wendet sich Eilts nun mit einem engagierten und überaus kenntnisreichen Buch. Unter dem viel zu bescheidenen Titel Narzißmus und Selbstpsychologie unterwirft er die Theorieentwicklung der Psychoanalyse, speziell die »Entwicklung der psychoanalytischen Abwehrlehre« einer minutiösen (manchmal verwirrend minutiösen) Untersuchung.

An den Werken von S. Freud, A. Freud, J. und A.-M. Sandler, M. Klein und W. R. Bion analysiert und beschreibt er deren jeweilige Abwehrtheorie, genauer: deren »Bestimmung des (neurosestiftenden) Verhältnisses von innerer trieb- resp.

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