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Leikert, S. (2002). Rank, Otto: Kunst und Künstler — Studien zur Genese und Entwicklung des Schaffensdranges. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2000. 408 Seiten, € 35.28.. Psyche – Z Psychoanal., 56(12):1260-1263.

(2002). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 56(12):1260-1263

Rank, Otto: Kunst und Künstler — Studien zur Genese und Entwicklung des Schaffensdranges. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2000. 408 Seiten, € 35.28.

Review by:
Sebastian Leikert

Heute eine deutschsprachige Erstveröffentlichung von Otto Rank anzukündigen erscheint fast wie ein schlechter Scherz, fällt es doch schwer zu glauben, daß von Otto Rank nicht längst alles vorliegt. Rank ist als einer der großen Namen aus den ersten, so produktiven Jahren der Psychoanalyse geläufig. Man erinnert sich an seine Nähe zu Freud, der ihn so schätzte, daß er ihn in einigen Ausgaben der Traumdeutung sogar als Mitautor aufführte. Man denkt an seine grundlegenden Beiträge zur Mythenforschung, vor allem aber an sein richtungweisendes Buch Trauma der Geburt. Warum sollte also ein Buch von Rank nicht erschienen sein, zumal er doch, als langjähriger Herausgeber vom Imago, quasi an der Quelle psychoanalytischer Veröffentlichungsorgane saß?

Die Geschichte ist jedoch komplizierter. So markierte Ranks Werk Trauma der Geburt zugleich eine inhaltliche Divergenz zu Freud, der bald der persönliche Bruch, die Abkehr von Wien und, mit seiner Übersiedlung in die Vereinigten Staaten, ein fast vollständiger Ausschluß aus dem Gedankenkreis der Psychoanalyse folgte. Ranks Spätwerke sind — in ungerechtfertigtem Gegensatz zum nachwienerischen Werk anderer dissidenter Freudschüler — kaum rezipiert. So kam es, daß bisher das Werk Kunst und Künstler zwar als deutsches Typoskript existierte, jedoch nur in einer englischen Übersetzung als Veröffentlichung vorlag.

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