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Soldt, P. Dirkopf, F. (2003). Zepf, Siegfried: Allgemeine Psychoanalytische Neurosenlehre, Psychosomatik und Sozialpsychologie. Ein kritisches Lehrbuch. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2000. 790 Seiten, € 50,90.. Psyche – Z Psychoanal., 57(4):378-380.
    

(2003). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 57(4):378-380

Zepf, Siegfried: Allgemeine Psychoanalytische Neurosenlehre, Psychosomatik und Sozialpsychologie. Ein kritisches Lehrbuch. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2000. 790 Seiten, € 50,90.

Review by:
Philipp Soldt

Frank Dirkopf

In ihrem längst zum Standardwerk avancierten Lehrbuch der Psychoanalytischen Therapie plädieren Thomä und Kächele für eine Theorie der Psychoanalyse, die sich an Stelle »metapsychologischer Pseudoerklärungen« auf psychologische und tiefenpsychologische Hilfsvorstellungen stützt. Die Autoren stehen mit dieser Auffassung nicht alleine. Innerhalb der Zunft wird die Entsorgung der Freudschen »Hexe« heftig diskutiert, die Versuchung, die Psychoanalyse mit Hilfe vermeintlich objektiver Methoden empirisch zu fundieren und damit zu einer Wissenschaft vom Allgemeinen zu machen, ist allenthalben groß.

Als umfassende Replik auf diese Tendenz, die der Psychoanalyse ihren ureigenen wissenschaftstheoretischen Boden des Begreifens zwischen Forschen und Heilen unter den Füßen wegzieht, läßt sich das von Siegfried Zepf vorgelegte Lehrbuch lesen. Grundsätzlich macht er noch in der Einleitung klar, daß die metapsychologischen Begriffe der Psychoanalyse weder der Biologie entstammen noch Spekulationen oder Metaphern sind, sondern verständige Abstraktionen aus der individuellen psychischen Realität der Subjekte. Diese, die Zepf durchgängig als Repräsentanzwelt bezeichnet, ist der alleinige Gegenstand psychoanalytischer Theorie und Praxis, der mit den metapsychologischen Konzepten begriffen werden kann: »Sie ziehen in die Repräsentanzwelt Perspektiven ein, in denen sie zu untersuchen ist.

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