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Tip: To use OneNote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

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Weilnböck, H. (2003). Jesch, Tatjana: Das Subjekt in Märchenraum und Märchenzeit. Eine struktural-psychoanalytische Textstudie vor der Folie antipädagogischen Denkens. Wien (Passagen-Verlag) 1998. 336 Seiten, € 37.. Psyche – Z Psychoanal., 57(8):770-772.

(2003). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 57(8):770-772

Jesch, Tatjana: Das Subjekt in Märchenraum und Märchenzeit. Eine struktural-psychoanalytische Textstudie vor der Folie antipädagogischen Denkens. Wien (Passagen-Verlag) 1998. 336 Seiten, € 37.

Review by:
Harald Weilnböck

Inwiefern »in Märchenraum und Märchenzeit das Wünschen wirklich hilft« (S. 11) und das heißt eigentlich: unter welchen Bedingungen die ästhetischnarrative Bearbeitung von erlebter Erfahrung im literarischen Medium Märchen in psychosozial zuträglicher Weise wirksam werden kann, ist die grundsätzliche diskursethische Frage der Autorin. Dabei steht die Hypothese voran, daß »den raumzeitlichen Grenzüberschreitungen der Protagonisten des Volksmärchens« entlang topologischer und semantischer Räume (außen-in-nen, groß-klein, Riese-Zwerg, beschleunigte bzw. verdichtete-stillgestellte Zeit etc.) »Strukturen der nie endenden menschlichen Subjektwerdung eingeschrieben sind« (S. 13). Die »ekstatische« (S. 113), existentielle Grenzerfahrung des Heraus- sowie des veränderten Wiedereintretens in den subjektiven Wirklichkeitszusammenhang mag freilich mehr oder weniger (miß-)-glücken, und die heikle theoretische Frage, woran der Erfolg zu ermessen wäre, findet zunächst eine Lacansche Antwort: Solange in grenzüberschreitender, metonymischer Bewegung das Begehren — angespornt von Differenz und/oder Todestrieb — fühlbar bleibt, sich nicht fixiert und im »Symptom metaphorisiert« (S. 14, 41f.), obsiegt das Leben über die Gewalt. In dieser Perspektive verfolgt die Arbeit den Weg, den das Begehren und die Subjektkonstitution der MärchenheldInnen durch Raum und Zeit nehmen.

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