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Buchholz, M.B. (2005). Altmeyer, Martin: Im Spiegel des Anderen. Anwendungen einer relationalen Psychoanalyse. Mit einem Vorwort von Daniel Cohn-Bendit. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2003. 266 Seiten, € 19,90.. Psyche – Z Psychoanal., 59(2):192-194.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(2):192-194

Altmeyer, Martin: Im Spiegel des Anderen. Anwendungen einer relationalen Psychoanalyse. Mit einem Vorwort von Daniel Cohn-Bendit. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2003. 266 Seiten, € 19,90.

Review by:
Michael B. Buchholz

Relationale Psychoanalyse ist ein noch junges Unternehmen, wenn man nur an diese Vokabel denkt. Sie wird einem vertrauter, wenn man statt der aus dem Englischen entlehnten Eindeutschung des »Relationalen« Begriffe wie »intersubjektiv« einsetzt, an die Auseinandersetzungen um die Gegenübertragungsanalyse denkt, an Helmut Thomäs Buchtitel von 1983 Vom spiegelnden zum aktiven Analytiker. Die Psychoanalyse hat immer schon in ihrem Kern eine heilsame Praxis der Bezogenheit vollzogen, während ihre Theorie sich nur auf das einsame Subjekt und dessen intrapsychische Erfahrungen beziehen wollte. Tatsächlich spannt sich dieser Gegensatz schon in Freuds Schriften auf; man muß nur an das Gleichnis vom Telefon-Receiver denken oder an seine vielfachen Bemerkungen darüber, daß das Unbewußte des Einen das des Anderen unter Umgehung des Bewußtseins verstehe. Das ReceiverGleichnis steht im Zentrum analytischer Praxis, die Theorie ist topisch oder strukturell formuliert. Das ReceiverGleichnis steht quer zur Strukturtheorie und definiert doch zentral die analytische Haltung. Falldarstellungen wollen eine Theorie »beweisen« und lesen sich deshalb oft so, als sei der Analytiker nicht anwesend, als habe sich die Analyse ohne ihn vollzogen. Diese vehementen Gegensätze aufzulösen, ist Anliegen einer relationalen Psychoanalyse, wie sie der verstorbene New Yorker Analytiker Stephen Mitchell nannte, dessen letztes Buch von Martin Altmeyer kürzlich ins Deutsche übersetzt wurde.

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