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Ziob, B. (2005). »Wir sind doch immer noch Männer?« Eine psychoanalytische Betrachtung des Films Fight Club von David Fincher. Psyche – Z Psychoanal., 59(4):361-371.
   

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(4):361-371

Film-Revue

»Wir sind doch immer noch Männer?« Eine psychoanalytische Betrachtung des Films Fight Club von David Fincher

Review by:
Brigitte Ziob

Der Film Fight Club erzählt die Geschichte von Jack, einem 30jährigen Single, Angestellten einer großen US-amerikanischen Versicherung, der unter Schlafstörungen leidet. Auf einer seiner vielen Geschäftsreisen lernt Jack im Flugzeug den gleichaltrigen Tyler Durden kennen, der ihn in sein heruntergekommenes Haus aufnimmt, als Jacks Wohnung durch eine Gasexplosion zerstört wird. Voraussetzung für diesen Freundschaftsdienst: Tyler fordert Jack auf, sich mit ihm zu schlagen. Daraus entsteht der »Fight Club«, der zu einer landesweiten Männerbewegung wird mit terroristischen Aktivitäten. Als Jack diese Entwicklung, die er mit Tyler Durden in Gang gesetzt hat, stoppen will, macht er eine unheimliche Entdeckung …

Der Film löste bei seinem Erscheinen zunächst heftige Ablehnung der Kritiker aus, die Regisseur David Fincher vorwarfen, sein Film sei zynisch und gewaltverherrlichend. Zeitgleich geschah das Attentat auf die High School von Littleton, das die amerikanische Öffentlichkeit stark verunsicherte und dazu führte, daß der Start des Films um zwei Monate hinausgeschoben werden mußte, da befürchtet wurde, der Film könne die Vorlage zu weiteren Gewalttaten bilden. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Chuck Palahniuk, der 1996 erschien und thematisch an die »Eisenhans-Bewegung« in Amerika anknüpfte. Mit der filmischen Umsetzung gelang Fincher ein vielschichtiges Kunstwerk, das heute zu den besten Filmen aller Zeiten gezählt wird.

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