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Blatt, S.J. Luyten, P. Corveleyn, J. (2005). Zur Entwicklung eines dynamischen Interaktionsmodells der Depression und ihrer Behandlung. Psyche – Z Psychoanal., 59(9-10):864-891.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(9-10):864-891

Zur Entwicklung eines dynamischen Interaktionsmodells der Depression und ihrer Behandlung

Sidney J. Blatt, Patrick Luyten, Ph.D. und Jozef Corveleyn, Ph.D.

Translated by:
Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Vorspohl

Der Beitrag beschreibt ein psychodynamisches Verständnis der Depression, das auf theoretischen Formulierungen und empirischen Erkenntnissen aus unterschiedlichen Quellen einschließlich der Entwicklungspsychopathologie, der Kognitions- und Entwicklungspsychologie, der sozialen und Persönlichkeitstheorie sowie der psychiatrischen Genetik beruht. Dieser Ansatz versteht die Depression nicht als eine Krankheit, sondern sieht in ihr Verzerrungen der normalen Entwicklung zweier fundamentaler psychischer Prozesse: beeinträchtigt sind die Entwicklung der Fähigkeit zu interpersonaler Bezogenheit sowie der Erwerb einer Selbstdefinition oder einer Identität. Der erste Teil des Beitrags erläutert den Zusammenhang zwischen der Depression und zwei Arten früher und späterer Lebenserfahrungen, die spezifische Vulnerabilitäten erzeugen, nämlich eine interpersonale oder anaklitische Vulnerabilität, zu der Verlusterfahrungen und Einsamkeitsgefühle zählen, sowie eine introjektive Vulnerabilität oder Vulnerabilität der Selbstdefinition, die Versagensgefühle und den Verlust der Selbstachtung und des Selbstwertgefühls umfaßt. Umfangreiche Forschungen aus den vergangenen 25 Jahren, die im zweiten Teil des Beitrags zusammenfassend dargestellt werden, bestätigen und erweitern diese Konzeptualisierung von zwei primären Nuklei der Depression. Im dritten Teil werden die klinischen Implikationen dieser theoretischen Formulierungen und insbesondere der Zusammenhang zwischen Patienteneigenschaften und unterschiedlichen Reaktionen auf verschiedene Behandlungsmethoden mit jeweils unterschiedlichen klinischen Ergebnissen beschrieben. Diese aus der Theorie und Praxis hergeleiteten und empirisch gestützten Erklärungen der Depression haben Implikationen für ihre Ätiologie und Behandlung und zeigen, wie wichtig es ist, die Phänomenologie der Depression statt ihrer Symptome zu fokussieren und die komplexen Interaktionen zwischen genetischer Prädisposition, Persönlichkeitsentwicklung sowie frühen und späteren Lebenserfahrungen in der Pathogenese und Behandlung der Depression zu berücksichtigen.

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