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Lackinger, F. (2005). Persönlichkeitsorganisation, Perversion und Sexualdelinquenz. Psyche РZ Psychoanal., 59(11):1107-1130.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(11):1107-1130

Persönlichkeitsorganisation, Perversion und Sexualdelinquenz

Fritz Lackinger

Das psychoanalytische Konzept der Perversion als psychopathologische Struktur ist nach wie vor aktuell, vor allem wenn man es mit der psychoanalytischen Theorie der Persönlichkeitsorganisation verbindet. Perversionen können einen relativ dissoziierten Platz im Rahmen einer neurotischen Persönlichkeitsorganisation einnehmen, sie können sich aber im Rahmen einer Borderline-Persönlichkeitsorganisation in mehr oder minder großem Ausmaß auf die gesamte Persönlichkeit ausdehnen, wodurch perverse Charakterzüge entstehen und die sexuellen Perversionen einen zunehmend malignen und zugleich ich-syntonen Charakter annehmen. Es wird vorgeschlagen, die Perversionen in benigne, transgressive und maligne Formen zu unterteilen, um den außerordentlich unterschiedlichen Implikationen verschiedener Perversionen für die sexuelle Selbstbestimmung anderer Menschen gerecht zu werden. Das Ausmaß, in dem die sexuelle Integrität anderer angegriffen wird, korreliert grob mit dem Ausmaß der Aggression, die unverdaut in die Persönlichkeit eingebaut ist, und damit mit dem Niveau der Persönlichkeitsorganisation. Anhand von zwei Fallbeispielen wird des weiteren versucht zu zeigen, daß die Unterscheidung zwischen benignen und malignen Perversionen sich auch in unterschiedlichen Entwicklungswegen der Übertragung zeigt. Je größer die prägenitale Aggression und je vorherrschender die primitiven Abwehrmechanismen, um so größer sind die paranoiden Ängste, die wiederum die psychopathische Übertragung zur Abwehr benützen.

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