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Hamelmann-Fischer, D. (2006). Bollas, Christopher: Dark at the End of the Tunnel. London (Free Association Books) 2004. 135 Seiten, € 32,59.. Psyche – Z Psychoanal., 60(1):74-76.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(1):74-76

Buchbesprechungen

Bollas, Christopher: Dark at the End of the Tunnel. London (Free Association Books) 2004. 135 Seiten, € 32,59.

Review by:
Dirk Hamelmann-Fischer

Goran Will klingelt Sturm bei seinem Analytiker. So chaotisch geht er mit der Klingel um (und mit all seinen Angelegenheiten), daß es eine ganze, amüsant zu lesende Seite braucht, um schließlich hineinzugelangen und die Sitzung zu beginnen. Mit seinen vielfältigen konkurrierenden und unverbundenen Interessen ist er eine Herausforderung für seinen Analytiker, der der verborgenen Logik der Assoziationen seines Patienten zu folgen versucht. Schon sind wir mitten im Dunkel am Ende des Tunnels, das in vier Kapiteln Einblicke in das Leben und Denken seines komischen Helden gibt. Dieser hat keinen anderen Namen als »der Analytiker«, undwir begleiten von der ersten bis zur letzten Seite eine liebenswerte, aber auch tragische Figur, die sich mit vielem herumschlägt, was wir alle selbst gut kennen.

Hates einen »psychischen Wert, sich das Leben als ein Objekt zu denken«? Goran Will scheint dazu unfähig zu sein. Er gerät von einer Katastrophe in die nächste und ist erstaunt, vom Analytiker zu hören, daß womöglich er selbst es ist, der es immer wieder schafft, »in der Tinte zu sitzen«. Während der Analytiker noch über die Stunde reflektiert, findet er sich (und der Leser mit ihm) unversehens in einer Bäckerei wieder, wo er die Frage des »Lebens als Ding an sich« mit einem Bekannten diskutiert — und es entsteht ein kleiner Menschenauflauf, weil die Fragen des Lebens mit dem Leben selbst kollidieren.

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