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Müller-Braunschweig, H. (2006). Brosig, Burkhard, und Uwe Gieler (Hg.): Die Haut als psychische Hülle. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2004. 245 Seiten, € 24,50.. Psyche – Z Psychoanal., 60(1):76-78.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(1):76-78

Brosig, Burkhard, und Uwe Gieler (Hg.): Die Haut als psychische Hülle. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2004. 245 Seiten, € 24,50.

Review by:
Hans Müller-Braunschweig

Als 1991 die deutsche Übersetzung des Haut-Ich von Didier Anzieu erschien, sorgte sie zu Recht für Aufsehen. Der Verfasser bezog sich einleitend auf die Zunahme von psychischen Erkrankungen bei denen, wie etwa bei narzißtischen oder Borderlinestörungen, eine »Ungewißheit gegenüber psychischen Grenzen«, sowie »mangelnde Abgrenzung zwischen Selbst- und Fremdbestimmung« bestünde, weiterhin »überstarke Verletzlichkeit« (»dünne Haut«), die Verwechslung innerer und äußerer Einflüsse sowie das Gefühl, »nicht wirklich bei sich zu sein«. Anzieu beschrieb damit auch den konzeptuell fruchtbaren Gedanken eines von ihm später als »psychischen Hülle« gefaßten klinischen Konzepts: »ein Bild, mit dessen Hilfe das Ich des Kindes während früher Entwicklungsphasen — ausgehend von seiner Erfahrung der Körperoberfläche — eine Vorstellung von sich selbst entwickelt als Ich, das psychische Inhalte enthält« (Anzieu, Frankfurt/M. 1991, S. 60; vgl. Benthien, S. 218, im hier besprochenen Buch).

Der Begriff der »psychischen Hülle«, im vorgestellten Buch weiter ausgeführt, bezieht sich also auf das psychophysische Erlebnis äußerer Grenze und des »Umschließenden«, ein Erleben, das in früher Kindheit entscheidend durch die Mutter, durch ihr Halten, ihre Berührung des Kindes — also durch das »Containen« (Bion) gefördert wird.

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