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Hart, H.S. (2006). Angstneurose heute. Psyche – Z Psychoanal., 60(3):193-214.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(3):193-214

Angstneurose heute

Helen Schoenhals Hart

Die Autorin nimmt Stellung zu einer früheren Arbeit, in der sie die Hypothese entwickelte: Der angstneurotische Patient konnte Interaktionen nicht genügend internalisieren, da das Primärobjekt vom emotionalen Geschehen ablenkte. Dadurch wurden die Interaktionen bedeutungsleer; die resultierenden Repräsentanzen waren sozusagen »blaß« und mußten von außen gestützt werden. Anhand der Darstellung einer späteren Behandlung mit einer Patientin, die angstneurotische Symptome während der Analyse entwickelte, wird die Aufdeckung eines Neidproblems als eines wichtigen auslösenden Faktors gezeigt. Es folgt eine theoretische Diskussion, die auf Freuds erster Angsttheorie und Bions Konzepten der Alphafunktion und des Containment basiert. Es handelt sich um ein unzulängliches Objekt, bei dem Containment gesucht, aber zu wenig gefunden wird. Ein relativer psychischer Mangelzustand resultiert, der die Entwicklung von Neid begünstigt. Es entsteht ein Circulus vitiosus: Neidattacken greifen das gute Containment bietende Objekt an und beschwören das grausame, rächende Objekt herauf. Daraus ergeben sich zwar blasse Repräsentanzen eines guten Objekts. Aber die Blässe oder Schwäche ist eher die Folge neidischer Attacken als das Resultat einer fehlenden Internalisierung aufgrund eines ablenkenden Objekts. Im Grunde genommen handelt es sich um eine manische pathologische Organisation, bei der sowohl das gute Objekt als auch die eigene Denk- und Erlebnisfähigkeit angegriffen wird.

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