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Schneider, G. (2006). Luis Buñuel Ein andalusischer Hund - Schock und Traum als Methode. Psyche – Z Psychoanal., 60(3):253-261.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(3):253-261

Film-Revue

Luis Buñuel Ein andalusischer Hund - Schock und Traum als Methode

Review by:
Gerhard Schneider

Ausgehend von der Schlußszene des Films möchte ich, erstens, eine übergeordnete, verbindende Sinn-Vermutung formulieren, um dieser dann, zweitens, mit der Eingangssequenz das Augenlicht zu nehmen und sie in den Orkus zu befördern. Meines Erachtens hat der Film keinen einsichtigen Sinn, der eine fest-stellbare Zusammenhangslogik und das Prinzip der Identität, A = A - und sonst nichts, voraussetzt. Meine These ist vielmehr, daß er prozessual etwas erfahrbar macht, was ich als entgrenzende Potentialisierung statt Identität bezeichnen möchte. Psychoanalytisch läßt sich das mit dem Begriff des Primärvorgangs beschreiben. Diese These werde ich, drittens, im Durchgang durch den Binnenfilm entfalten.

I

Das Filmgeschehen im engeren Sinne, beginnend mit der Fahrradfahrt des harle-kinesk oder holländisch-weiblich gekleideten Mannes und endend mit dem Spaziergang des einander umschlingenden Paars am Meer entlang, wird eingerahmt von zwei visuellen Statements der beiden Filmautoren Buñuel und Dalí. Die Endszene, untertitelt mit »du Printemps«, »im Frühling«, ist quasi die visuelle Unterschrift Dalís, mit der er den Film signiert: eine einzige Einstellung, die einen Mann und eine Frau, getrennt voneinander, jeweils bis zu den Hüften im Sand vor Dünen eingegraben zeigt, beide mit leicht geneigtem Oberkörper und hängenden Köpfen.

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