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Kelleter, R. (2006). Günter, Michael: Psychotherapeutische Erstinterviews mit Kindern. Winnicotts Squiggle-Technik in der Praxis. Stuttgart (Klett-Cotta) 2003. 252 Seiten, € 29.. Psyche – Z Psychoanal., 60(3):265-268.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(3):265-268

Günter, Michael: Psychotherapeutische Erstinterviews mit Kindern. Winnicotts Squiggle-Technik in der Praxis. Stuttgart (Klett-Cotta) 2003. 252 Seiten, € 29.

Review by:
Renate Kelleter

Der Versuch, Michael Günters Buchzu besprechen, kann nur Fragment bleiben. Man muß es anschauen. Die nur mit den Mitteln der zeichnerischen Sprache entstandene große Nähe und Spontaneität, die den beiden Dialogpartnern offensichtlich immer wieder jene kostbaren Momente des sich selbst Überraschens bescheren, kann ich hier nur andeuten.

Günters Buch fußt auf Winnicotts Squiggle-Methode, die dieser 1964 bis 1968 für das Erstgespräch als diagnostisch-therapeutisches Instrument entwickelte und die er »squiggle game« nannte, also Kritzel- oder Schnörkelspiel. Er betont, daß es »lediglich ein Weg ist, um Kontakte mit einem Kind aufzunehmen. Was während dieses Spieles und des gesamten Gesprächs geschieht, hängt davon ab, wie die Erfahrung des Kindes und das dargebotene Material genutzt werden, und dazu bedarf es einer Theorie der emotionalen Entwicklung des Kindes […] die in Fleisch und Blut übergegangen sein muß.« Die feste Verankerung in Winnicotts komplexer Theorie von der frühen emotionalen Entwicklung bildet die Vorraussetzung für die Durchführung des verführerisch einfachen Squigglespiels. Es ist den Kindern leicht zu erklären: mit geschlossenen Augen wirft man einen Schnörkel aufs Papier, aus dem der andere dann etwas Konkretes zeichnet, indem er die vorgegebene Linie verwendet. Dann erfolgt der Rollentausch.

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