Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see author affiliation information in an article…

PEP-Web Tip of the Day

To see author affiliation and contact information (as available) in an article, simply click on the Information icon next to the author’s name in every journal article.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Soldt, P. (2006). Bildliches Denken. Zum Verhältnis von Anschauung, Bewußtsein und Unbewußtem. Psyche – Z Psychoanal., 60(6):543-572.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(6):543-572

Bildliches Denken. Zum Verhältnis von Anschauung, Bewußtsein und Unbewußtem

Philipp Soldt

Bilder nehmen in der psychoanalytischen Auffassung des Seelenlebens einen zentralen Stellenwert ein. Gleichzeitig ist von einer Konjunktur der Bilder die Rede, von einem »iconic turn« und einem Ende der sogenannten Gutenberg-Galaxis, so daß die sogenannte Bilderfrage von einer weit über die Träume hinausgehenden Aktualität ist. Der Autor sammelt zunächst die Aussagen Freuds zum Stellenwert des Bildlichen sowie die nach ihm erfolgten Erweiterungen, um anschließend die gefundenen Bestimmungen in einer psycho-semiotischen Theorie der Repräsentanzwelt zu reformulieren, die er mit der inzwischen von Siegfried Zepf wesentlich erweiterten Theorie der Interaktionsformen verbindet. Mentale Bilder sind Soldt zufolge Zeichen, die analog zu Wörtern begrifflich strukturierte seelische Repräsentanzen bezeichnen und ihnen damit Bewußtsein verleihen. Anders als Worte sind Bilder aber ikonische Zeichen, die das, was sie bezeichnen, zugleich auch anschaulich darstellen. Schließlich wird das Verhältnis von mentalen Bildern zum Unbewußten untersucht.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.