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Weilnböck, H. (2006). Zur Freiburger Tagung «Freuds Aktualität» im Januar 2006. Psyche – Z Psychoanal., 60(7):674-677.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(7):674-677

Tagungsbericht

Zur Freiburger Tagung «Freuds Aktualität» im Januar 2006

Harald Weilnböck,

Wenn der Freiburger Arbeitskreis Literatur & Psychoanalyse den hundertfünfzigsten Geburtstag der Gründungsfigur unter dem Motto «Freuds Aktualität» begeht und dies ausdrücklich «nicht im Sinne einer Freud-Eloge», sondern in «kritisch-aufgeschlossener» Prüfung tun will, darf man gespannt sein, inwieweit sich die - wie immer sehr zahlreichen - Teilnehmer zu Beginn dieses Freud-Jahres wirklich dem Sog des Jubilarischen - und auch des Idolatrischen - werden entziehen können und ob der Verführung zur doch eher historischen Betrachtung erfolgreich standgehalten werden wird.

Tilmann Habermas schien eingangs mit provokant zugespitzten Thesen ein hohes Tempo und einen großen Abgrenzungsimpuls vorlegen zu wollen: Freud sei für heutige Therapeuten - eventuell? - nicht mehr wichtig, seine Metapsychologie auch nicht, ganz zu schweigen von der Trieblehre und dem Ödipuskomplex. Und die interaktionsanalytische Gegenübertragungsanalyse im Hier und Jetzt benötige den Verdrängungsbegriff nicht mehr, geht es doch bei den diagnostisch immer wichtiger werdenden Persönlichkeitsstörungen eher um Abspaltungen oder die Arbeit mit nie jemals bewußt gewordenen präverbalen Früherfahrungen. Das stieß erwartungsgemäß auf Widerstand und schien auch so ernst nicht gemeint gewesen zu sein, so daß sich später die unfragliche Bedeutsamkeit der persönlich-biografischen Entwicklungsgeschichte unterstreichen ließ.

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