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Henseler, H. (2006). Conzen, Peter: Fanatismus. Psychoanalyse eines unheimlichen Phänomens. Stuttgart (Kohlhammer) 2005. 300 Seiten, € 27.. Psyche – Z Psychoanal., 60(8):776-778.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(8):776-778

Buchbesprechungen

Conzen, Peter: Fanatismus. Psychoanalyse eines unheimlichen Phänomens. Stuttgart (Kohlhammer) 2005. 300 Seiten, € 27.

Review by:
Heinz Henseler

Der 11. September 2001 und die unbeantwortete Kernfrage seiner Generation: »Wie konnte eine europäische Kulturnation wie Deutschland sich von dem absurden ideologischen Wahn des Nationalsozialismus anstecken und in unfaßbare Verbrechen verstricken lassen?« sind die beiden Anlässe, die den Autor dazu brachten, ein 300 Seiten umfassendes Buch über den Fanatismus, »von allen menschlichen Leidenschaften vielleicht die rätselhafteste« (S. 9) zu verfassen. »Was macht uns alle fanatismusanfällig?« möchteer wissen.

Das erste Drittel des Buches behandelt deskriptiv Wesen und Erscheinungsformen des menschlichen Fanatismus in ihrer Verquickung mit Einzelnen, Gruppen und Massen. Die zweite Hälfte des Buches enthält Beispiele für Fanatismus, die der Autor mit einem geradezu stupenden Detailwissen darstellt: Adolf Hitler mit Goebbels, Speer, Himmler, Eichmann, Höß und Mengele; die Rote-Armee-Fraktion mit Meinhof, Ensslin, Bader sowie die Welt zu Beginn unseres neuen Jahrtausends mit dem Gruppenfanatismus für Allah, dem internationalen Terrorismus, dem islamischen Fundamentalismus und dem Netzwerk Al-Qaida.

Die zahlreichen Details langweilen nie, sie lassen die Personen und Gruppen und die sozialpolitischen Situationen erst lebendig werden. So wird das Buch zu einer Fundgrube von Beobachtungen, Daten und Deutungsversuchen, die der Autor aus den ca. 600 Büchern und Aufsätzen seines Literaturverzeichnisses und seinen eigenen Überlegungen erstellt.

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