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Bohleber, W. (2006). Zur Aktualität von Sigmund Freud - wider das Veralten der Psychoanalyse. Psyche – Z Psychoanal., 60(9-10):783-797.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(9-10):783-797

Zur Aktualität von Sigmund Freud - wider das Veralten der Psychoanalyse

Werner Bohleber

Der Autor zeichnet den Erkenntnisweg Freuds nach auf dem Weg zur Psychoanalyse als einer Wissenschaft des Unbewußten. Dabei spielte seine Selbstanalyse eine zentrale Rolle. Dieser Weg konfrontierte die Psychoanalyse in ihrem Wissenschaftsanspruch von Anfang an mit Schwierigkeiten. Ihre Form der Selbsterkenntnis und Reflexion lag quer zur Methodik anderer Wissenschaften. für die Menschen der Moderne lieferte sie eine wissenschaftliche Sicht des Menschen und half ihnen, eine persönliche Identität zu entwickeln. Die Freud-Forschung hat Freuds selbstanalytische Biographie erweitert und auch korrigiert. Seine traumatische Kindheit läßt manches in einem veränderten Licht erscheinen. Der Autor schildert die Schwierigkeiten, die in der Freud-Biographik durch Idealisierungstendenzen entstanden sind. Diese spielen auch in der Wiederbegegnung mit Freud und der Psychoanalyse im Nachkriegsdeutschland eine besondere Rolle. Die Idealisierung Freuds und seines Werkes war hier mit einem untergründigen Schuldgefühl versehen, das spezifische transgenerationelle Identifizierungsprobleme schuf. In einem letzten Teil erörtert der Autor anhand von 3 Gebieten die Aktualität Freuds und seiner Psychoanalyse: Psychoanalyse und Neurowissenschaften; unbewußte Phantasmen, die die soziale Realität und deren Ideologien mitbestimmen, derzeit vor allem im fundamentalistischen Terrorismus relevant; die veränderten Identitätsbildungsprozesse der Spätmoderne und die psychoanalytische Behandlung.

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