Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To review the bibliography…

PEP-Web Tip of the Day

It is always useful to review an article’s bibliography and references to get a deeper understanding of the psychoanalytic concepts and theoretical framework in it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Gödde, G. (2006). »Du … hast mehr geistige Interessen und wirst Dich wahrscheinlich mit einer rein weiblichen Tätigkeit nicht so bald zufrieden geben.« Zum Erscheinen des Briefwechsels zwischen Sigmund und Anna Freud. Psyche – Z Psychoanal., 60(9-10):1054-1060.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(9-10):1054-1060

Buch-Essay

»Du … hast mehr geistige Interessen und wirst Dich wahrscheinlich mit einer rein weiblichen Tätigkeit nicht so bald zufrieden geben.« Zum Erscheinen des Briefwechsels zwischen Sigmund und Anna Freud

Günter Gödde

Die Privatsphäre Sigmund Freuds und seiner Familie ist in den letzten Jahren verstärkt ins Blickfeld getreten, vor allem durch die Veröffentlichung von Freuds Reisebriefen (Freud 2002), der Jugendbriefe seiner ältesten Tochter Mathilde (Gödde 2003) sowie des Briefwechsels zwischen Freud und seiner Schwägerin Minna Bernays (2005). Auch die Entwicklung und Persönlichkeit seiner jüngsten Tochter Anna ist uns wesentlich näher gerückt, wozu besonders die Korrespondenz mit ihrer Freundin Lou Andreas-Salomé (2001) beigetragen hat. Der mit Spannung erwartete Briefwechsel zwischen dem Gründer-Vater der Psychoanalyse und seiner Tochter-Nachfolgerin darf als publizistischer Höhepunkt des Freud-Jubiläumsjahres gelten. Ein Großteil der Briefe war zwar in der Freud-Biographik schon auszugsweise oder als Ganzes bekannt; die jetzt mögliche Lektüre der Briefe in zeitlicher Kontinuität und damit in ständigen Bezugnahmen aufeinander bietet aber ein anders- und neuartiges Gesamtbild. Neben den Briefen selbst eröffnen die höchst informativen und sorgfältig ausformulierten Annotationen der Herausgeberin eine zweite - nicht minder welthaltige - Ebene. Ingeborg Meyer-Palmedo, langjährige Mitarbeiterin von Ilse Grubrich-Simitis im wissenschaftlichen Lektorat des S. Fischer-Verlags, ist es dank minutiöser Recherchen gelungen, aus vielen kleinen Hinweisen und Andeutungen die Beziehungswelt der Freud-Familie transparent zu machen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.