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Goldmann, S. (2006). Freud, Sigmund/Minna Bernays: Briefwechsel 1882-1938. Hg. von Albrecht Hirschmüller. [Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Psychoanalyse Bd. 3] Tübingen (edition diskord) 2005. 399 Seiten, € 32,00.. Psyche – Z Psychoanal., 60(9-10):1070-1072.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(9-10):1070-1072

Freud, Sigmund/Minna Bernays: Briefwechsel 1882-1938. Hg. von Albrecht Hirschmüller. [Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Psychoanalyse Bd. 3] Tübingen (edition diskord) 2005. 399 Seiten, € 32,00.

Review by:
Stefan Goldmann

Neben Sigmund Freud und Moses Mendelssohn gibt es eine Reihe bedeutender Männer der Geistesgeschichte und der Politik, deren »Brautbriefe« veröffentlicht worden sind. Briefwechsel ausschließlich mit Schwägerinnen hingegen sind äußerst rar, und es bleibt höchst fraglich, ob diese ihren ursprünglichen Bezugspunkt, die Braut, überhaupt jemals aus den Augen zu lassen vermögen. Freuds Briefwechsel mit seiner Schwägerin Minna Bernays jedenfalls ist eng verflochten mit den Briefen an seine Braut Martha Bernays, da beide Schwestern oft gemeinsam antworten und selbst ihre Mutter mit Witzworten sich einzuschalten weiß. Die Hälfte des 199 Schriftstücke umfassenden Briefwechsels entstammt Freuds ungewöhnlich langer Verlobungszeit, weshalb Alltägliches und Familiäres ausführlich zur Sprache kommt. Die Korrespondenz zeigt Freud mithin nicht als Forscher oder Wissenschaftsplaner, sondern als Organisator der Familie, der in die Rolle des Oberhauptes hineinwächst und die von ihm erwartete Clanarbeit leistet.

In seiner Einleitung schildert der Herausgeber des Briefwechsels die Hintergründe, die Berman Bernays, den Vater von Martha und Minna, motivierten, nach einer gescheiterten kaufmännischen Laufbahn mit seiner Familie von Hamburg nach Wien überzusiedeln. Ende 1879 stirbt er ohne nennenswertes Vermögen.

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