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Reichmayr, J. (2006). Sadger, Isidor: Sigmund Freud. Persönliche Erinnerungen. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Andrea Huppke and Michael Schröter. Tübingen (edition discord) 2006. 160 Seiten, €22.00.. Psyche – Z Psychoanal., 60(12):1262-1265.

(2006). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 60(12):1262-1265

Sadger, Isidor: Sigmund Freud. Persönliche Erinnerungen. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Andrea Huppke and Michael Schröter. Tübingen (edition discord) 2006. 160 Seiten, €22.00.

Review by:
Johannes Reichmayr

Isidor Isaak Sadger (1867-1942) hatte in Wien eine nervenärztliche Ausbildung absolviert und war zu seiner Zeit nicht der einzige, der auf der Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden auf die psychopathologischen Arbeiten und die Psychotherapiepraxis des Dozenten Sigmund Freud aufmerksam geworden war. Sadger war ab dem Wintersemester 1895/96 Hörer seiner Vorlesung über Neurosenlehre an der Universität Wien und in der »Psychologischen Mittwoch-Gesellschaft«, dem Kreis der ersten Interessenten an der Psychoanalyse, dem er ab 1906 angehörte, fanden sich noch andere in Sanatorien und Kliniken mit verschiedenen Methoden praktizierende Kollegen ein (Kahana, Reitler, Stekel). Sadger hatte sich in der Anwendung der Hydrotherapie auf nervöse Leiden spezialisiert und gehörte zu den ersten, die auch die Psychoanalyse als psychotherapeutische Methode nutzten und schon vor der Jahrhundertwende für sie warb. In den Protokollen der Psychologischen Mittwoch-Gesellschaft tritt er als aktiver Teilnehmer der frühen psychoanalytischen Bewegung in Wien in Erscheinung, er rückte abernie ins Zentrum ihres wissenschaftlich-publizistischen und organisatorischen Geschehens. Vor seiner Berührung mit der Psychoanalyse beschäftigte sich Sadger mit psychopathographischen Studien zu Schriftstellern, später psychoanalytisch mit Narzißmus, Homosexualität und Sadomasochismus.

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