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Teising, M. (2007). Lindner, Reinhard: Idealtypen suizidaler Männer in der psychoanalytisch orientierten Psychotherapie. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2006. 310 Seiten, € 34,00.. Psyche – Z Psychoanal., 61(8):818-820.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(8):818-820

Lindner, Reinhard: Idealtypen suizidaler Männer in der psychoanalytisch orientierten Psychotherapie. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2006. 310 Seiten, € 34,00.

Review by:
Martin Teising

Lindner untersucht, warum Männer suizidal werden und wie sich ihre Suizidgefährdung erkennen läßt. Er stellt ausführlich dar, wie diese Fragestellung im Rahmen psychoanalytischen Verständnisses erforscht werden kann.

Zwei Bedingungen, die in Hamburg, wo der Autor als Psychiater und Psychotherapeut tätig ist, zusammentreffen, haben diese Forschungsarbeit ermöglicht: Dort gibt es zum einen ein einzigartiges Therapiezentrum für Suizidgefährdete an der Universitätsklinik. Zum anderen wurd ein der Auseinandersetzung mit dem 1995 verstorbenen Adolf-Ernst Meyer eine Forschungsmethodik entwickelt, die der Psychoanalyse gerecht wird und zugleich im Fächerkanon anderer Wissenschaften bestehen kann. Durch diese von Deneke, Stuhr, Lamparter und anderen etablierte Hamburger Schule psychoanalytischer Forschung ist die Methodik der vorliegenden Untersuchung geprägt.

Aus seiner reichen klinischen Erfahrung heraus begreift Lindner Suizidalität als ein Symptom, als Lösungsversuch eines konflikthaften intrapsychischen Prozesses. »Suizidalität läßt sich verstehen als Ausdruck der Zuspitzung einer seelischen Entwicklung, in der der Mensch verzweifelt über sich selbst und sein eigenes Leben ist und keine Hoffnung erleben oder Perspektiven entwickeln kann« (S. 8). Die meist bewußten Auslöser suizidalen Erlebens labilisieren eine bis dahin funktionstüchtige Abwehr und reaktualisieren unbewußt intrapsychische Konflikte, denen in regressiver Weise begegnet wird.

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