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Tuckett, D. (2007). Wie können Fälle in der Psychoanalyse verglichen und diskutiert werden? Implikationen für künftige Standards der klinischen Arbeit. Psyche – Z Psychoanal., 61(9-10):1042-1071.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(9-10):1042-1071

Wie können Fälle in der Psychoanalyse verglichen und diskutiert werden? Implikationen für künftige Standards der klinischen Arbeit

David Tuckett

Translated by:
Aus dem Englischen von Elisabeth Vorspohl

Der Autor beschreibt zunächst, wie schwierig es ist, in der Diskussion über Fallmaterial die Unterschiede zwischen den individuellen Arbeitsweisen klar und deutlich herauszuarbeiten, und stellt dann die »Methode der zwei Schritte« vor, einen von der EPF-Arbeitsgruppe für komparative klinische Methoden entwickelten Diskussionsansatz, der Psychoanalytikern hilft, die impliziten Praxisregeln anderer Kollegen zu verstehen. Dieser Ansatz ist komplementär zu der von Joseph Sandler (1983) beschriebenen Vorgehensweise, aber etwas anders gelagert. Der vorliegende Artikel soll zeigen, daß die neue Methode Psychoanalytikern helfen kann, sich intensiver mit der Arbeitsweise von Kollegen auseinanderzusetzen, um von Innovationen und Differenzen zu profitieren. Auf diese Weise könnten die Standards der psychoanalytischen Arbeit gesichert oder, was vielleicht noch wichtiger wäre, erhöht werden. Gleichzeitig kann diese Methode der gegenwärtig zu beobachtenden Tendenz zur Fragmentierung entgegenwirken.

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