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Dirkopf, F. (2008). Weber, Samuel: Gelegenheitsziele. Zur Militarisierung des Denkens. Aus dem Amerikanischen von Birgit Pungs. Zürich, Berlin (diaphanes) 2006. 192 Seiten, € 23,90/sFr 41,00.. Psyche – Z Psychoanal., 62(5):515-519.
   

(2008). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 62(5):515-519

Weber, Samuel: Gelegenheitsziele. Zur Militarisierung des Denkens. Aus dem Amerikanischen von Birgit Pungs. Zürich, Berlin (diaphanes) 2006. 192 Seiten, € 23,90/sFr 41,00.

Review by:
Frank Dirkopf

Samuel Weber beginnt im Vorwort seiner Studie über die Figur des Ziels und des Zielens mit einem Hinweis auf deren Bedeutung, der wohl kaum grundsätzlicher angelegt sein könnte: Sie habe die »Funktion« einer »Metapher für das Denken selbst«, für die »Intentionalität«, die dementsprechend verwendet werde, »um die Struktur des Bewußtseins zu definieren« (S. 8). Gilt ersteres schon »seit langer Zeit« und letzteres zumindest für die Moderne, findet er in der heutigen Zeit eine »Inflation« im Gebrauch des Terminus Ziel und seiner Komposita, vom Terrorismus bis zum Marketing. Damit präsentiert sich die Studie mit dem Anspruch, sowohl grundsätzlich als auch zeitgemäß zu sein. Und in der Tat hat, vor allem von Konzepten der Unternehmensführung aus, die »Zielorientierung« als wesentliches Grundprinzip sogenannter neoliberaler Techniken weite Teile des psychosozialen Feldes erobert, und es werden, vielleicht davon nicht unbeeinflußt, auch in der Psychoanalyse Versuche unternommen, sich nicht zuletzt die Kur an ihren Zielen orientiert zu denken.

Weber beläßt diese Bezüge im folgenden aber im Hintergrund und stellt in seinem ersten Kapitel eine Szene an den Anfang, die aus dem engeren Kreis der militärischen Bedeutung stammt: Kurz vor Beginn des zweiten Irakkriegs, im März 2003, erhielt der amerikanische Geheimdienst die Information, Saddam Hussein und einige seiner wichtigsten Berater träfen sich an jenem Abend in einem bestimmten Haus im Süden Bagdads.

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