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Britton, R. (2009). Religion und Fanatismus. Psyche – Z Psychoanal., 63(9-10):907-924.

(2009). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 63(9-10):907-924

Religion und Fanatismus

Dr. Ronald Britton

Translated by:
Aus dem Englischen von Antje Vaihinger

Gefährlich an Überzeugungen ist nicht, was, sondern wie geglaubt wird. Das Absolutheitsdenken — in Religion, Metaphysik oder Politik — behandelt ein Glaubenssystem als endgültige Lösung. Darin unterscheidet es sich von Wissenschaft, die den jeweiligen Stand des Wissens als unvollständig und vorläufig betrachtet. Schutz vor dem Absolutheitsanspruch in Religion und Philosophie bietet der Skeptizismus, d. h. die Betrachtung mit einem skeptischen inneren Auge. Skeptischer Glaube in Absetzung zum Absolutheitsanspruch erfordert neben Subjektivität innere Objektivität. Er braucht eine dritte Position und einen triangulären Raum, so daß der Glaubende sich selbst in einem Glaubensakt statt besessen vom Wissen sehen kann. Anfänglich in unserer Entwicklung behandeln wir Glaubensüberzeugungen als Tatsachen, und erst wenn wir uns von einer inneren Gewißheit befreien, können wir einsehen, daß unsere Überzeugungen einen Realitätstest erfordern.

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