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Kächele, H. (2010). Psychopathologie und Bindungsforschung. Psyche РZ Psychoanal., 64(3):264-276.

(2010). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 64(3):264-276

Buch-Essay

Psychopathologie und Bindungsforschung

Horst Kächele

Es dürfte wenig Zweifel daran bestehen, Bindung ist »in«. So sehr, dass man sich fragen muss, woher dieses Konzept seine suggestive Kraft bezieht. Wurde »das Zeitalter des Narzißmus« (Lasch 1986) durch ein »Zeitalter der Bindung« abgelöst? Woher kommt das große Interesse der Kliniker, sich einem konzeptuellen Rahmen zuzuwenden, der, von einem Außenseiter der psychoanalytischen Kultur verfasst, zunächst nur von der akademischen Entwicklungspsychologie rezipiert wurde? Zwei frühe Arbeiten in der Psyche von Künzler (1967 u. 1969) über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit von Ethologie und Psychoanalyse wurden nicht rezipiert. Als John Bowlby 1989 den Ehrendoktor der Universität Regensburg erhielt, wurde dies in keinem psychotherapeutischen Journal vermerkt. Doch irgendwann entdeckten auch die psychoanalytischen Kliniker dieses Territorium. So erwähnten Thomä & Kächele (2006 [1985]) in ihrer Übersicht zur Lage der Psychoanalyse immerhin Bowlbys Beitrag zu den Objektbeziehungstheorien:

»In den psychoanalytischen Objektbeziehungstheorien waren diese interaktionellen Kontexte von Anfang an impliziert. In unserer Zeit rückt ihre Bedeutung nicht zuletzt durch die Erkenntnisse über das Kind-Mutter-Verhalten in den Mittelpunkt. Die Objektbeziehungstheorien wurden in den letzten Jahrzehnten durch Untersuchungen Bowlbys (1969) über »attachment« angereichert« (S.

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