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Knellessen, O. (2010). Karger, André (Hg.): Trauma und Wissenschaft. Psychoanalytische Blätter, Bd. 29. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2009. 175 Seiten, ¢ 19,90.. Psyche – Z Psychoanal., 64(4):373-376.

(2010). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 64(4):373-376

Buchbesprechungen

Karger, André (Hg.): Trauma und Wissenschaft. Psychoanalytische Blätter, Bd. 29. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2009. 175 Seiten, ¢ 19,90.

Review by:
Olaf Knellessen

Das Verstehen und Behandeln des Traumas und das Verhältnis zur Wissenschaft gehören je für sich zu den gefragtesten Themen psychoanalytischer Diskussion der letzten Zeit. Die Konjunktion beider — das »und« als Drittes im Bunde — verspricht der Psychoanalyse Anschluss an moderne Forschung, womit sie auf die Höhe zeitgenössischer Anforderungen käme. Dem notorischen Vorwurf mangelnder Überprüfbarkeit in Theorie und Praxis soll durch empirische Forschung und standardisierte Verfahren, in die die psychoanalytische Erfahrung Eingang finden kann, begegnet und so dem Legitimierungszwang entsprochen werden, dem sich die Psychoanalyse ausgesetzt sieht. Dieser Ausrichtung steht freilich die Skepsis gegenüber, was für ein Wissen da geschaffen wird und ob mit ihr die Psychoanalyse nicht ihrerseits misshandelt wird und Schaden erleidet.

André Karger hat nun ein Buch vorgelegt, das dieses weite und spannungsgeladene Feld mit markanten Positionen verschiedener Autoren absteckt. Wenn Mathias Hirsch zu Beginn des Reigens ganz im Sinn des zeitgenössischen Diskurses die Intersubjektivität ins Zentrum seines psychoanalytischen Verständnisses rückt und betont, dass diese die unselige Dominanz der Triebtheorie abgelöst habe, und wenn Rudolf Heinz am Schluss des Buches darauf hinweist, dass diese Konzentration psychoanalytischen Denkens auf die Intersubjektivität deren phantasmatischen Charakter verkenne, dann ist damit markiert, wie weit die Positionen auseinanderliegen und wie sehr sie gleichzeitig aufeinander bezogen sein können.

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