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Walz-Pawlita, S. Müller, U.A. (2010). Die Zukunft der Psychotherapieausbildung: Rezeptionsgeschichte des Forschungsgutachtens. Psyche – Z Psychoanal., 64(7):578-601.
   

(2010). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 64(7):578-601

Hauptbeitrag

Die Zukunft der Psychotherapieausbildung: Rezeptionsgeschichte des Forschungsgutachtens

Susanne Walz-Pawlita und Ulrich A. Müller

Die anhaltende Diskussion um die Reformierung der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten macht sichtbar, wie sich das Selbstverständnis der Psychotherapie im Gesundheitswesen zehn Jahre nach Inkrafttreten des PsychThG darstellt. Ausgelöst durch die europaweite Reformierung der universitären Ausbildung im Gefolge der Beschlüsse von Bologna und angeregt durch das vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene Forschungsgutachten zur Zukunft der Psychotherapieausbildung fokussieren die aktuellen Konflikte vier Aspekte: 1. Zugangsvoraussetzungen zur Psychotherapieausbildung; 2. Organisation und Inhalte der Praktischen Tätigkeit in der Ausbildung; 3. gemeinsame Ausbildungsinhalte von PP und KJP; 4. Sozial- und berufsrechtliche Anerkennung eines Heilberufs oder zweier Heilberufe (PP und KJP). Die Diskussion macht erkennbar, dass fachliche Überlegungen angesichts der Kompetenz- und Verteilungskonflikte im Gesundheitsbereich in den Hintergrund geraten, wodurch unter anderem auch zentrale Untersuchungsergebnisse des Forschungsgutachtens in der gegenwärtigen Diskussion kaum noch Gehör finden. Für die psychoanalytischen Verfahren stellt sich hierbei die zentrale Frage, ob das psychotherapeutische Verfahren an den Hochschulen gelehrt werden kann oder ob sich diese Heilkunde nicht grundsätzlich als ungeeignet erweist, im Rahmen einer universitären Ausbildung zur Approbation zu führen.

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