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Giesers, P. Pohlmann, W. (2010). Die Entwicklung der Neurosenformel in den vier Psychologien der Psychoanalyse: Vom Denken in »affektiven Zuständen« zur Logik des »Kräftespiels« und zurück. Psyche – Z Psychoanal., 64(7):643-667.
    

(2010). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 64(7):643-667

Die Entwicklung der Neurosenformel in den vier Psychologien der Psychoanalyse: Vom Denken in »affektiven Zuständen« zur Logik des »Kräftespiels« und zurück

Peter Giesers und Werner Pohlmann

Die Pluralität psychoanalytischer Positionen lässt sich mit Fred Pine in vier grundlegende Psychologien ordnen: Trieb-, Ich-, Objektbeziehungs- und Selbstpsychologie. Die Autoren wollen darstellen, wie diese Konzepte die Entstehung seelischer Störungen jeweils von einem spezifischen Denkansatz erklären, der nicht ohne weiteres in die anderen Konzepte übertragbar ist. Der je spezifische Denkansatz bestimmt sowohl die diagnostische wie auch behandlungsmethodische Richtung und will auf eine Formel für die Entstehung seelischer Störungen hinaus. Beim Vergleich zeigt sich, dass die Unterschiede zwischen den Schulen in einer bestimmten »Seherfahrung« begründet sind, ob z.B. das seelische Geschehen als »Kräftespiel« oder als ein Zusammenwirken von »affektiven Zuständen« aufgefasst wird. Konzepte, die den Triebbegriff verwenden oder von »Instanzen« sprechen, gehen eher von einem Kräftespiel aus, während andere Konzepte das seelische Geschehen eher von »Zuständen« oder seelischen Verfassungen her aufgreifen. Zugleich lassen sich die vier Konzepte nach der Dimension »Form — Inhalt« unterscheiden, d.h. hinsichtlich der Frage, ob eher inhaltliche Aspekte oder Formaspekte des Seelischen im Fokus der Analyse stehen. Die Pluralität theoretischer Ordnungsträger stellt keinen Mangel an Wissenschaftlichkeit dar, sondern ist ein unvermeidlicher Bestandteil wissenschaftlicher Forschung.

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