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Lütkehaus, L. (2011). Edmundson, Mark: Sigmund Freud. Das Vermächtnis der letzten Jahre. Aus dem Englischen von Erich Ammereller. München (Deutsche VerlagsAnstalt) 2009. 282 Seiten, € 22,95.. Psyche – Z Psychoanal., 65(2):182-183.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(2):182-183

Edmundson, Mark: Sigmund Freud. Das Vermächtnis der letzten Jahre. Aus dem Englischen von Erich Ammereller. München (Deutsche VerlagsAnstalt) 2009. 282 Seiten, € 22,95.

Review by:
Ludger Lütkehaus

Im Frühjahr 1938 kreuzen sich in Wien zwei historische und biographische Wege, die divergierender eigentlich kaum hätten sein können. Der »Führer« der nationalsozialistischen »Bewegung«, Adolf Hitler, kehrt mit dem »Anschluss« Österreichs in das Land seiner Geburt zurück. Wenig später wird der »Führer«, Patriarch, Entdecker, Erfinder der Psychoanalyse, die sich ebenfalls eine »Bewegung« nennt, Sigmund Freud, von den Nationalsozialisten, die seine Werke unmittelbar nach der Machterteilung 1933 wegen »seelenzerfasernder Überschätzung des Trieblebens« den Flammen ihrer Scheiterhaufen übergeben haben, zur Emigration nach Großbritannien gezwungen. »Finis Austriae« notiert Freud am 11. März 1938 in seiner »kürzesten Chronik«.

Indessen verbietet es sich, Freud und Hitler auch nur terminologisch miteinander zu vergleichen. Ein Unterschied ums Ganze liegt zwischen ihnen. Wenn man als Autor trotzdem einen Vergleich wagt, geht man erhebliche Risiken ein. Und es fragt sich, mit welchem Erkenntnisgewinn man sie rechtfertigt.

Mark Edmundson, Professor an der University of Virginia, scheint mit seinem Buch manchmal dieses Risiko auf sich nehmen zu wollen. Er spricht ohne Umschweife von Freud als »Führerfigur«. Dann biegt er allerdings zur Erleichterung des Lesers in moderatere Bahnen ein.

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