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Halberstadt-Freud, H.C. (2011). Die gespaltene Loyalität der Nachkommen nazistischer Eltern und Großeltern: Der Fall Lisa. Psyche – Z Psychoanal., 65(3):218-238.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(3):218-238

Die gespaltene Loyalität der Nachkommen nazistischer Eltern und Großeltern: Der Fall Lisa

Hendrika C. Halberstadt-Freud

Translated by:
Aus dem Englischen von Ulrike Stopfel

Die Nachkommen der an Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligten Täter leiden an Symptomen, die in mehrfacher Hinsicht dem an die Nachkommen der Opfer weitergegebenen Trauma ähneln und unter Umständen noch schwerer zu bewältigen sind. Dieser Beitrag soll aufzeigen, welche Folgewirkungen das Verschweigen und Verzerren der Realität in den Täterfamilien nach sich zieht: Uneingestandene Schuld und die Angst vor gesellschaftlicher Ächtung münden in Scham und »soziale Vermeidung«. Die Kinder und Kindeskinder der Täter tragen infolge ihrer gespaltenen Loyalität eine besondere Last. Einerseits sind sie ihren Eltern bzw. Großeltern gegenüber unbewusst loyal, andererseits missbilligen sie deren Vergangenheit und bekennen sich ihrerseits zu diametral entgegengesetzten sozialen Wert- und Normvorstellungen. Die Suche nach der Wahrheit und der Wunsch, die Fakten in Erfahrung zu bringen - eine Vorbedingung der Heilung -, werden durch die Loyalität gegenüber den Eltern bzw. Großeltern erschwert, wenn nicht überhaupt vereitelt.

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