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Leikert, S. (2011). Die kinästhetische Semantik: Der Wahrnehmungsakt und die ihm korrespondierende Form der psychischen Organisation. Psyche – Z Psychoanal., 65(5):409-438.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(5):409-438

Die kinästhetische Semantik: Der Wahrnehmungsakt und die ihm korrespondierende Form der psychischen Organisation

Sebastian Leikert

Der Wahrnehmungsakt wird in der Psychoanalyse zumeist als Eingangspforte der Verarbeitung eines Reizes aufgefasst, der erst durch darauf folgende sprachliche Zuschreibungen Sinn erhält. Mit dem Begriff der kinästhetischen Semantik wird die Ansicht vertreten, dass Wahrnehmungsakte, z.B. in der Musik, sich bereits so komplex organisieren können, dass ein sprachanaloges System von Bedeutung entsteht. Im Akt der Wahrnehmung koordiniert sich die körperlich-kinetische und Bedeutung gebende Binnenwahrnehmung mit der ästhetischen Außenwahrnehmung zu einer eigenen Semantik. Entlang dieses Leitfadens werden Konzepte der psychoanalytischen Literatur, ausgehend von Freuds Fragmenten einer Semantik der Wahrnehmung über Ferenczis Zärtlichkeitsstadium und Balints Grundstörung bis hin zu Ogdens autistisch-berührender Position referiert. Ausgehend von einer phänomenologischen Analyse des Wahrnehmungsaktes wird das Konzept der kinästhetischen Semantik entwickelt und eine Form der fusionellen Objektbeziehung beschrieben, die auch in ästhetischen und rituellen Kontexten eine Rolle spielt. Abschließend wird anhand einer Kasuistik erläutert, welchen Gebrauch man von diesen Gedanken in der klinischen Arbeit machen kann.

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