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Zwiebel, R. (2011). Scharff, Jörg M.: Die leibliche Dimension in der Psychoanalyse. Frankfurt/M. (Brandes & Apsel) 2010. 205 Seiten, ¢ 19,90.. Psyche – Z Psychoanal., 65(5):469-472.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(5):469-472

Buchbesprechungen

Scharff, Jörg M.: Die leibliche Dimension in der Psychoanalyse. Frankfurt/M. (Brandes & Apsel) 2010. 205 Seiten, ¢ 19,90.

Review by:
Ralf Zwiebel

Das Buch des Frankfurter Psychoanalytikers Jörg Scharff, in dem er einige seiner wichtigen Arbeiten der letzten Jahre wesentlich erweitert vorlegt, könnte man auch in der Überschrift »Über die psychosomatische Präsenz des analytischen Paares« zusammenfassen. Die schon vor etlichen Jahren in Gang gekommene Diskussion um die Rolle des Körperlichen oder Leiblichen in der analytisch-therapeutischen Situation und ihre theoretische Fundierung bleibt von der Tendenz bedroht, zentrale Aspekte des psychoanalytischen Ansatzes — etwa das Verständnis der Triebtheorie, die Bedeutung des Traumas und der psychischen Realität oder auch die Bedeutung der Abstinenz — in Frage zu stellen und damit einen Verlust des genuinen psychoanalytischen Denkens und Handelns in Kauf zu nehmen. Diese Auseinandersetzung stellt einen äußerst schwierigen Balanceakt zwischen einer sicheren Verankerung im psychoanalytischen Denken und einer kritischen Öffnung neueren Entwicklungen gegenüber dar, den Jörg Scharff in seinen Arbeiten und in diesem Buch auf bewundernswerte und, wie ich finde, fast einzigartige Weise meistert. Daher ist das vorliegende Werk — um es vorweg zu sagen — eines der Bücher, die zur Pflichtlektüre für alle Kollegen und Kandidaten werden sollten.

Lässt sich diese Einschätzung in einer notwendigerweise knappen Rezension wirklich begründen, ohne den komplexen Reichtum dieses Buches fahrlässig zu verkürzen? Hier können nur einige Hinweise und Anregungen folgen, die der Tiefe dieses Buches kaum gerecht werden.

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