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Habermas, T. (2011). Identität und Lebensgeschichte heute: Die Form autobiographischen Erzählens. Psyche – Z Psychoanal., 65(7):646-668.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(7):646-668

Identität und Lebensgeschichte heute: Die Form autobiographischen Erzählens

Tilmann Habermas

Vor dem Hintergrund von Freuds und Eriksons Arbeiten zur Lebensgeschichte werden Gründe für das Schwinden ihrer Bedeutung eruiert, allen voran die Verschiebung der prägenden Lebensjahre in die nicht erinnerbare persönliche Vorzeit. Dem wird entgegengehalten, dass die Lebensgeschichte ein umfassendes Verständnis der Persönlichkeit erlaubt und dass Verletzungen der normativen Form autobiographischen Erzählens wesentliche Hinweise auf Konflikte und Abwehrmechanismen liefern. Deshalb sind systematische Studien der Form autobiographischen Erzählens nicht nur von der Psychoanalyse inspiriert, sondern stützen zugleich die Rolle der Lebensgeschichte für die klinische Psychoanalyse. Exemplarisch werden Studien zur kulturellen Prägung von Lebenserzählungen, zur Ontogenese lebensgeschichtlichen Erzählens sowie zu klinischen Variationen autobiographischen Erzählens präsentiert. Sie belegen die diagnostische Aussagekraft autobiographischen Erzählens und legen nahe, dass es darüber hinaus therapeutisch wirksam ist. Deshalb, so der Schluss, sei die subjektive Lebensgeschichte für die Psychoanalyse weiterhin, wenn auch aus anderen Gründen, relevant.

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