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von Tippelskirch-Eissing, D.C. Schneider, G. (2011). Freud-Bashing 2011 - Einleitung einer Diskussion von Michel Onfrays »Anti Freud«. Psyche – Z Psychoanal., 65(12):1211-1212.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(12):1211-1212

Diskussion

Freud-Bashing 2011 - Einleitung einer Diskussion von Michel Onfrays »Anti Freud«

Dorothee C. von Tippelskirch-Eissing und Gerhard Schneider

Anfang 2011 kündigte der Albrecht Knaus Verlag (München) die deutsche Übersetzung eines 2010 erschienenen Buchs des französischen (Populär-)Philosophen Michel Onfray an: Anti Freud. Die Psychoanalyse wird entzaubert, das in Frankreich ein beträchtliches Aufsehen erregt und eine Debatte über die Psychoanalyse ausgelöst hatte. Elisabeth Roudinesco hatte dazu eine Gegenpolemik geschrieben, deren Übersetzung zeitgleich mit Onfrays Buch im April dieses Jahres unter dem Titel Doch warum so viel Hass? bei Turia + Kant (Wien) erschien.

Im Unterschied zu Frankreich war die Reaktion auf Onfrays Pamphlet, ein Musterbeispiel der Freud-Bashing-Literatur, wie sie in den 80er und 90er Jahren en vogue war, in Deutschland verhalten und selbst in den großen Tagesoder Wochenzeitungen, die der Psychoanalyse nicht übermäßig freundlich gesinnt sind, in der Regel mehr oder weniger kritisch, so z. B. im Spiegel-Gespräch mit dem Autor »Er baute auf Hirngespinste« am 18. April oder in der Rezension von Andreas Mayer in der FAZ am 19. April, der fragte: »Was hat die Psychoanalyse bloß dem Himmel angetan, dass sie es verdient, von […] Michel Onfray verunglimpft zu werden?«

Anliegen der nachfolgenden Beiträge ist es, Onfrays Buch im Kontext des Freud-Bashing zu sehen, wobei hier zutage tretende Themen und Motive von allgemeiner Relevanz für das Verständnis dieses Phänomens sind.

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