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Frommer, J. (2011). Buchholz, Michael B., Lamott, Franziska & Mörtl, Kathrin: Tat-Sachen. Narrative von Sexualstraftätern. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2008. 525 Seiten, € 49,90.. Psyche – Z Psychoanal., 65(12):1258-1260.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(12):1258-1260

Buchholz, Michael B., Lamott, Franziska & Mörtl, Kathrin: Tat-Sachen. Narrative von Sexualstraftätern. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2008. 525 Seiten, € 49,90.

Review by:
Jörg Frommer

Die Behandlung von Sexualstraftätern gilt allgemein als schwieriges Feld. Dies wird vor allem dann immer wieder deutlich und öffentlich breit thematisiert, wenn Prognosegutachten fehlgehen und Widerholungstaten nicht vermieden werden können. Über die Gründe dieser Schwierigkeiten ist wenig bekannt, und die weit verbreitete pauschale Auffassung, diese Störungen seien psychotherapeutisch nicht behandelbar, hindert daran, nach behandlungstechnischen und Systemfehlern zu fragen, die neben Charakteristika dieser psychischen Störungen ebenfalls für den Misserfolg verantwortlich sein könnten. Einem solchen Nicht-genau-Hinschauen stellt sich die hier vorzustellende Studie ebenso nüchtern wie entschieden entgegen.

Die an der Sektion Forensische Psychotherapie des Ulmer Lehrstuhls für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie unter der Leitung von Friedemann Pfäfflin arbeitende Sozialwissenschaftlerin Franziska Lamott, ihre psychologische Kollegin Katrin Mörtl und der Göttinger Psychologe und Psychoanalytiker Michael Buchholz legen profunde qualitative Analysen von Transkripten der Gruppentherapien mit Sexualstraftätern vor, die ohne jede Übertreibung als »atemberaubend« bezeichnet werden können, um einen Begriff aus dem Geleitwort von Friedemann Pfäfflin aufzugreifen.

Methodisch steht bei dieser Untersuchung - wie sollte dies bei dem Ulmer und Göttinger Hintergrund der Autoren auch anders sein - die Psychoanalyse Pate.

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