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Storck, T. (2011). Clemenz, Manfred: Affekt und Form. Ästhetische Erfahrung und künstlerische Kreativität. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2010. 191 Seiten. € 19,90.. Psyche – Z Psychoanal., 65(12):1265-1268.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(12):1265-1268

Clemenz, Manfred: Affekt und Form. Ästhetische Erfahrung und künstlerische Kreativität. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2010. 191 Seiten. € 19,90.

Review by:
Timo Storck

Es geht dem Autor aus rezeptionstheoretischer Perspektive um eine Vermittlung der ästhetischen Theorie Kants mit derjenigen Freuds sowie um eine Theorie künstlerischer Produktion, in welcher das Konzept einer ästhetischen Sublimierung zentral ist. Dabei finden sich bekannte Hinweise auf die oft unterbestimmte Bedeutung formaler Aspekte in der psychoanalytischen Kunstbetrachtung (sowie auf Freuds »ambivalentes« Verhältnis zur Form) und die Notwendigkeit eines methoden- statt allein theoriegeleiteten Zugangs. Dem Autor gelingt es dabei, den in der Tat oft eingeengten Blick psychoanalytischer Kunstforschung zu weiten und damit einer notwendigen Interdisziplinarität in diesem Feld den Weg zu bereiten. Gleichwohl sind m. E. zwei Aspekte der Untersuchung kritisch einzuschätzen: zum einen eine nicht durchgängig erfolgende konzeptuelle Sorgfalt (bzgl. Affekt-, Narzissmus-, Symbol- oder Lust-Begriff), was dazu führt, das manche Argumentation unterbestimmt bleibt, zum anderen das Vermengen sozialpsychologischer mit subjekttheoretischen Aspekten bzw. ungenügende Vermittlung. Beides führt dazu, dass die theoretischen Befunde programmatischen Charakter behalten und vor allem als Hinweis auf nötige konzeptuelle Explikation dienen können. Eine kraftvoll vorgetragene Kritik mancher psychoanalytischer Ansätze, die deren Konzepte im Bereich der Kunst zur Geltung kommen lassen wollen, führt in eine konzeptuelle Sackgasse, in der der Autor allein Fluchtpunkte psychoanalytischer Kunsttheorie markieren kann.

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