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Mertens, W. (2015). Koenen, Michael & Martin, Rupert: Wege und Umwege zum Beruf des Psychotherapeuten. Entwicklungsprozesse psychotherapeutischer Identität. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2013. 280 Seiten, € 29,90.. Psyche – Z Psychoanal., 69(2):191-194.

(2015). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 69(2):191-194

Koenen, Michael & Martin, Rupert: Wege und Umwege zum Beruf des Psychotherapeuten. Entwicklungsprozesse psychotherapeutischer Identität. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2013. 280 Seiten, € 29,90.

Review by:
Wolfgang Mertens

Welche Wege und Umwege führen zum Beruf des Psychoanalytikers und Psychotherapeuten? Welche Stationen durchläuft jemand, der sich mit dem Gedanken trägt, eine berufliche Entscheidung für eine psychotherapeutische Ausbildung zu treffen, die sein weiteres Leben bestimmen wird? Michael Koenen und Rupert Martin, zwei Kölner Psychoanalytiker, haben sich in ihrer gemeinsamen Promotion dieses Themas angenommen. Gilt die Psychoanalyse, einst wegen ihrer gesellschaftskritischen und emanzipatorischen Kraft idealisiert, mittlerweile als konservativ und elitär? Ist sie von der pragmatischeren, weniger zeitaufwändigen und sich als modern und empirisch bestens erforscht ausgebenden Verhaltenstherapie in eine Ecke gedrängt worden, aus der sie nicht mehr herausfindet? Und haben nicht auch etliche Psychoanalytiker von Rang und Namen ihr attestiert, dass sie einer Glaubensgemeinschaft ähnele, mit rigiden Organisationsstrukturen aufwarte und sich von universitären Wissenschaftskriterien weit entfernt habe?

Der Rückgang der Bewerberzahlen an psychoanalytischen Instituten hat natürlich mit allen diesen Faktoren mehr oder weniger zu tun. Und so kann es nicht ausbleiben, dass die beiden Autoren auch die Bedeutung der Psychoanalyse in der jetzigen Gesellschaft zum Thema machen, den geringen Stellenwert, den analytische Langzeittherapien in der psychotherapeutischen Versorgung einnehmen, und anderes mehr.

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