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Wittenberger, A. (2015). Zwiebel, Ralf & Blothner, Dirk (Hg.): »Melancholia«. Wege zur psychoanalytischen Interpretation des Films. Psychoanalytische Blätter, Bd. 34. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2014. 180 Seiten, € 19,99.. Psyche – Z Psychoanal., 69(3):284-286.

(2015). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 69(3):284-286

Zwiebel, Ralf & Blothner, Dirk (Hg.): »Melancholia«. Wege zur psychoanalytischen Interpretation des Films. Psychoanalytische Blätter, Bd. 34. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2014. 180 Seiten, € 19,99.

Review by:
Annegret Wittenberger

Braucht man nach einem eindrücklichen Film noch ein interpretierendes Buch? Können Worte jemals Bildern standhalten, besonders derart opulenten, sinnlichen, ästhetischen Bildern, wie sie Lars von Trier uns in diesem Film zeigt, noch dazu untermalt von pathetischen Klängen, einschließlich Wagners »Tristan-Akkord«? Oder besteht nicht die Gefahr, die sinnlichaffektive Wirkung des Films durch graue Theorie abzutöten oder zumindest zu verwässern, im Sinne eines »Minus-Containers« (S. 170)? Mit dieser leicht skeptischen Haltung, allerdings gepaart mit Neugier, begann ich, das schmale Bändchen zu lesen. Und stieß auf eine Fundgrube anregender Gedanken, die in der hier gebotenen Kürze zusammenzufassen mir nicht leicht fällt.

Die Beiträge von sieben Psychoanalytikern und einem Filmwissenschaftler, ergänzt um eine Diskussion des Arbeitskreises Filmpsychoanalyse, werden eingerahmt von je einer Einführung und einem Rückblick Zwiebels. Die Beiträge selbst sind in ihrem Charakter ganz unterschiedlich und fügen sich beim Lesen zu einem komplexen, facettenreichen Gesamteindruck mit überaus anregendem Potential. Wie kommt das? Die Herausgeber deuten es schon in ihrem Vorwort an: Es geht um das »Spannungsverhältnis von deutendem Zugriff auf der einen und mitbewegendem Erleben auf der anderen Seite« (S. 6). Je nach Vorliebe der Autoren lassen sich ihre Beiträge näher am einen oder anderen Pol verorten.

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