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Huppke, A. (2015). Lieberman, E. James & Kramer, Robert (Hg.): Sigmund Freud und Otto Rank. Ihre Beziehung im Spiegel des Briefwechsels 1906-1925. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2014. 394 Seiten, € 39,90.. Psyche – Z Psychoanal., 69(6):570-572.

(2015). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 69(6):570-572

Buchbesprechungen

Lieberman, E. James & Kramer, Robert (Hg.): Sigmund Freud und Otto Rank. Ihre Beziehung im Spiegel des Briefwechsels 1906-1925. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2014. 394 Seiten, € 39,90.

Review by:
Andrea Huppke

Der Briefwechsel zwischen Freud und Otto Rank ist in den psychoanalysehistorischen Veröffentlichungen bereits vielfach zitiert worden, da die dramatischen Veränderungen in der Beziehung der beiden sowie ihr späterer Bruch in ihm gut nachzuverfolgen sind. Umso gespannter konnte man auf die vollständige Ausgabe des Briefwechsels sein, die 2012 bereits auf Englisch erschien.

Generell sind Briefwechsel keine leichte Lektüre, eher Arbeitsmaterial für Spezialisten und Wissenschaftler. Im deutschen Sprachraum sind wir durch die hervorragend aufbereiteten Briefwechsel von Freud mit u.a. Karl Abraham, Max Eitingon, Sándor Ferenczi, Wilhelm Fließ und C.G. Jung verwöhnt. Dieses Material ist wissenschaftlich leicht verwertbar und gut zu zitieren. Zu dieser Kategorie wissenschaftlich leicht nutzbarer Werke gehört der Briefwechsel zwischen Freud und Otto Rank leider nicht. Die Herausgeber haben mehrere Entscheidungen getroffen, die die Lektüre immens erschweren und beim Leser immer wieder zu Verwirrung führen. So haben sie die zeitlichen Lücken zwischen den Korrespondenzphasen zu schließen versucht, indem sie andere Briefwechsel, vor allem die mit Jones und Ferenczi, aber auch die Rundbriefe des Geheimen Komitees und die Protokolle der Mittwochsgesellschaft, heranzogen und damit eine Art Zwischenbrieferzählung einflochten. An sich ist diese Idee naheliegend und sinnvoll, da Rank und Freud in den 21 Jahren ihres Kontaktes die meiste Zeit nah beieinander lebten, sich regelmäßig sahen und alles Wichtige persönlich besprachen und sich somit immer wieder lange Zeiträume ergaben, in denen keinerlei Korrespondenz entstand.

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