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Hamelmann-Fischer, D. (2015). Jullien, François: China und die Psychoanalyse. Aus dem Französischen von Erwin Landrichter. Wien (Turia + Kant) 2013. 162 Seiten, € 19,00. Bollas, Christopher: China on the Mind. London, New York (Routledge) 2013. 158 Seiten, £ 18,99.. Psyche – Z Psychoanal., 69(7):668-672.

(2015). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 69(7):668-672

Jullien, François: China und die Psychoanalyse. Aus dem Französischen von Erwin Landrichter. Wien (Turia + Kant) 2013. 162 Seiten, € 19,00. Bollas, Christopher: China on the Mind. London, New York (Routledge) 2013. 158 Seiten, £ 18,99.

Review by:
Dirk Hamelmann-Fischer

Psychoanalytische Haltung wird immer neu errungen als eine persönliche Balance zwischen »Tun« und »Lassen«, zwischen Schweigen und Sprechen, Aufnehmen und Deuten. Die äußeren Maßgaben, was zu tun und was zu lassen sei, nehmen verschiedene Formen an. Einmal sind da die technischen Schriften von Generationen analytischer »Vorfahren«, dann Urteile der Kollegen, was »analytisch« und was »un-analytisch« sei, neuerdings auch Therapie-Manuale oder Verordnungen der Kammern. Essentiell für eine psychoanalytische Haltung ist jedoch ihre innere Reflexion; sie muss permanent sein, um als Analytiker nicht taub, unbeweglich oder stereotyp zu werden.

Zu dieser inneren Reflexion geben die beiden hier besprochenen Bücher Anlass, und zwar auf eine sehr ungewöhnliche Weise. Im Gegensatz zu anderen Büchern, die heute über China und die Psychoanalyse geschrieben werden, handeln sie nicht von der gegenwärtigen Psychoanalyse in China. Sie handeln auch nicht von Psychoanalyse und Zen. Stattdessen beschreiben sie verschiedene Denktraditionen Chinas und versuchen, das Nachdenken über diese Denktraditionen für die Psychoanalyse fruchtbar zu machen. Sie kommentieren die Strömungen der Psychoanalyse sozusagen von einem exterritorialen Standpunkt aus.

François Jullien ist Sinologe und Franzose. Ersteres ermöglicht es ihm, aus der profunden Kenntnis der chinesischen Ideengeschichte heraus fünf Konzepte zu formulieren, »um sie vor die Psychoanalyse hinzustellen, auf dass sie [die chinesische Ideengeschichte] sich darin reflektiert« (S.

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