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Hock, U. (2015). Laplanche, Jean: Problématiques I: l'angoisse. Paris (Presses universitaires de France) 1980. 384 Seiten, € 14,50.. Psyche – Z Psychoanal., 69(9-10):999-1002.

(2015). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 69(9-10):999-1002

Laplanche, Jean: Problématiques I: l'angoisse. Paris (Presses universitaires de France) 1980. 384 Seiten, € 14,50.

Review by:
Udo Hock

Am 18. November 1970 beginnt Jean Laplanche seine berühmt gewordenen Vorlesungen in Paris an der Sorbonne (Université Paris VII), die ab 1980 unter dem Signum Problématiques veröffentlicht werden. Insgesamt sind davon sieben Bände erschienen, die die Universitätsjahre 1970-1992 umfassen. In dieser Zeitspanne hatte Laplanche als Professor bis zu seiner Emeritierung mehr oder weniger durchgehend Vorlesungen über die Grundbegriffe der Psychoanalyse gehalten, die für die jeweiligen Bände titelgebend geworden sind: 1. Die Angst, 2. Kastration - Symbolisierungen, 3. Die Sublimierung, 4. Das Unbewusste und das Es, 5. Die Übertragung, 6. Die Nachträglichkeit, 7. Die Sexualität. Laplanche stützt sich in der Ausarbeitung dieser Themenbereiche im Wesentlichen auf die Begrifflichkeiten und Texte Freuds und diskutiert die ihm inhärenten Schwierigkeiten. Das im Original 1967 erschienene Vokabular der Psychoanalyse, das er gemeinsam mit J.-B. Pontalis geschrieben hatte, hatte ihm dabei wertvolle Vorarbeit geliefert.

Band 1 dieser Problématiques ist der Angst gewidmet. Ursprünglich als »Angst, Schmerz, Unlust« angekündigt, hatte sich die Vorlesung des Universitätsjahres 1970/71 schnell jenem der drei negativen Affekte zugewandt, die Laplanche als den »menschlichsten« und zugleich am »wenigsten vitalen« Affekt bezeichnet (S. 251). Zweifelsohne ist er auch am stärksten von den Analytikern theoretisiert worden. Und nicht ohne Grund, denn es gibt kaum einen zweiten Begriff der Psychoanalyse, der ab origine so starken Wandlungen unterworfen worden und doch zugleich so unscharf geblieben ist wie die Angst. Überallhin geht sie Verbindungen ein, von überall her bezieht sie ihre Einflüsse.

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