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Pilzecker, C. (2018). Kunz, Hans: Schriften zur Psychoanalyse I. Aufsätze zu Sigmund Freud und zur Psychoanalyse (1928-1974). Hg. von Jörg Singer, mit einem Vorwort von David Bürgi. Basel (Schwabe) 2015. 571 Seiten, €88,00.. Psyche – Z Psychoanal., 72(5):427-429.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(5):427-429

Kunz, Hans: Schriften zur Psychoanalyse I. Aufsätze zu Sigmund Freud und zur Psychoanalyse (1928-1974). Hg. von Jörg Singer, mit einem Vorwort von David Bürgi. Basel (Schwabe) 2015. 571 Seiten, €88,00.

Review by:
Carsten Pilzecker

Der Schweizer Philosoph, Psychologe und Botaniker Hans Kunz (1904- 1982) promovierte 1934 bei Häberlin mit der Arbeit Zur Phänomenologie und Analyse des Ausdrucks. 1945 legte Kunz Die anthropologische Bedeutung der Phantasie als Habilitationsschrift vor. 1951 folgte Kunz einem Ruf der Universität Basel für Theoretische Psychologie und Philosophische Anthropologie, wo er bis zur Emeritierung lehrte.

1947 war Kunz zusammen mit Mitscherlich und Schottlaender an der Gründung der Zeitschrift Psyche mit dem Untertitel »Jahrbuch für Tiefenpsychologie und Menschenkunde« beteiligt; ab 1955 gab Mitscherlich dann die Psyche mit Hochheimer heraus. Kunz schrieb aber noch bis 1964 einige längere Artikel aus anthropologischer Perspektive für die Psyche. Die 1966 vorgenommene Änderung des Untertitels in »Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen« mag einen Hinweis auf den schwindenden Einfluss der philosophischen Anthropologie geben. Methodisch blieb Kunz stets von Husserls Phänomenologie geprägt, von der offenen Zuwendung zu dem Begegnenden, das uns zeigen soll, wie es ist. Besonders prägend sind auf dem Weg zur phänomenologischen Anthropologie Jaspers und Heidegger. Der Psychoanalyse kommt dabei eine doppelte Bedeutung zu: einerseits weist Kunz ihr den ersten Rang in einer empirischen Anthropologie zu und bleibt ein Leben lang mit ihr im Dialog, wie die Aufsätze, die im vorliegenden Band versammelt sind, dokumentieren, andererseits kritisiert er die Psychoanalyse doch insgesamt so fundamental, dass sie eigentlich nur als empirische Psychologie im Rahmen einer existenzialistischen Anthropologie ihre Berechtigung haben kann.

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