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St., W. (1911). Rechts und links. Zentralblatt für Psychoanalyse, 1(1-2):67-68.

(1911). Zentralblatt für Psychoanalyse, 1(1-2):67-68

Rechts und links

Review by:
W. St.

Über die Symbolik von rechts und links habe ich in den „Beiträgen zur Traumdeutung“ (Jahrbuch I) neue Erfahrungen mitgeteilt. Auch Dr. Alfred Adler hat in seinem Vortrage „Der psychische Hermaphroditismus“ betont, dass die rechte Seite als die männliche, die linke als die weibliche empfunden wird. Wir bringen zu diesem interessanten Thema folgende wichtige Ausführungen, welche sich in dem Buche „Fuss- und Schuh-Symbolik und -Erotik“ von Dr. Aigremont finden.

„Schon in frühen Zeiten sind rechte wie linke Seite, rechter wie linker Fuss von der Symbolik der Völker umsponnen worden. Die Bevorzugung der rechten Körperhälfte (Hand, Fuss) ist uralt, man denke an die Jahrtausend lange Wirkung auf die linke Hirnhälfte. — Man setzte die beiden Geschlechter den beiden Seiten gleich, und sah in der rechten Seite das aktive, erwerbende männliche Prinzip, in der linken das aktive, erhaltende weibliche; die rechte ist die zeugende, die linke die empfangende Seite. Wir haben genügende und hinlänglich deutliche Zeugnisse, dass das Altertum die Weiblichkeit lediglich auf die linke Seite verlegte. Plutarch (Symp. 8, 8 und 5, 7) gibt die weit verbreitete Ansicht wieder: die Knaben würden aus dem rechten, die Mädchen aus dem linken Hoden gezeugt. Plinius (7, 7) berichtet von den sagenhaften Machlyern, die als vollkommene Zwitter sich wechselseitig bald als Mann bald als Weib begatten konnten: Archistoles fügte hinzu, dass ihre rechte Brust männlich, ihre linke weiblich sei.

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